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Oberland.de hat für Sie die schönsten Ostermärkte im Oberland ausfindig gemacht, dazu gehört der Tölzer und der Oberammergauer Ostermarkt und der Eierkunst-Markt in Benediktbeuern. Spannend ist das traditionelle Ostereiersuchen für Kinder am Ostersonntag und Ostermontag im Freilichtmuseum Glentleiten.
Wenn die Tulpen und Hyazinthen sprießen, ist es soweit, dann zieht der Frühling ein und das kirchliche Osterfest steht an. Dann ist die Zeit gekommen für Spaziergänge im Freien. Was gäb es Schöneres, als einen Bummel durch einen oberbayerischen Ostermarkt und sich mal ganz der Kunst ums Ei zu widmen.
Der populäre Eierkunstmarkt „ova burana artistica“ findet im Kreuzgang des Klosters Benediktbeuern statt. Bandl-Eier und vieles mehr ist auf der Ausstellung zu sehen, darunter auch historische Kunst am Ei, zarte Aquarellmalereien, feine Tuschezeichnungen sowie in althessischer Tradition mit Saatkörner und Binsenmark beklebte Eier. Internationale Eierkünstler stellen in Benediktbeuern vom 23.-25. März 2012 aus.
Öffnungszeiten:
Freitag 23.3.2012 von 12 bis 17 Uhr
Samstag 24.3.2012 von 9 bis 17 Uhr
Sonntag 25.3.2012 von 9.30 bis 17 Uhr
Eintrittspreis:
Erwachsene 2,50 Euro
www.ovaburanaartistica.de
Der Oster- und Töpfermarkt findet im Ammergauer Haus statt. Über 50 Aussteller präsentieren hier alles zum Thema Ostern, vom Holzschnitzer bis zum Porzellanmaler. Man kann dort Eier selbst bemalen und bearbeiten. Der Markt findet vom 31.3. bis 1.4.2012 statt.
http://kulturverein-oberammergau.de/de/handwerklicher-ostermarkt
Der Tölzer Ostermarkt in der historischen Marktstraße ist einen Besuch wert, denn hier sind ausgefallene Kunstwerke neben traditionellem Handwerk erhältlich. Einen Marktspaziergang kann man sich mit typisch oberbayerischen Spezialitäten schmackhaft machen. Der Ostermarkt findet vom 23. März. bis Ostermontag, 9. April 2012 statt.
http://www.aktive-toelzer.de
Traditionelles Ostereiersuchen für Kinder am Ostersonntagn 8.4. und Ostermontag 9.4. 2012. Wieder versteckt der Osterhase im Freilichtmuseum Bioeier aus artgerechter Tierhaltung. Im ganzen Museumsgelände werden stellvertretend für die Eier kleine Käfer versteckt, die die Kinder an einem Stand gegen echte Eier eintauschen können. Passend zum Thema erzählt Katharina Ritter Geschichten „Vom Suchen und Finden“. Zu hören sind sie am Sonntag um 13.00, 14.30 und 16.00 Uhr je nach Wetter in einer gemütlichen Stube oder draußen, im Gebüsch, einem Stall, an der Kegelbahn... Eben da, wo die Geschichten aufzustöbern sind.
www.glentleiten.de

Das Ei ist fast in allen Kulturen der Erde das Sinnbild für Fruchtbarkeit und neues Leben. Deshalb hat der Mensch seit jeher einen Kult ums Ei gemacht. Das älteste, geschmückte Ei wurde in einem römisch-germanischen Steinsarg in Worms im 4. Jahrhundert nach Christi Geburt gefunden. Doch auch im alten Ägypten und in China wurden bereits vor 5.000 Jahren Eier als Frühlingsgeschenk verziert und gefärbt. Von dort stammen bemalte Natureier mit zarten Aquarellfarben. Aus Malaysia kamen Steineier, aus Equador sind geflochtene Eier aus Stroh bekannt. In Japan wurden sie mit Schriftzeichen versehen und in Osteuropa wurden traditionelle Muster in einer speziellen Batiktechnik entwickelt, die bis heute noch Gültigkeit haben.
Die alte Handwerkskunst wurde mit der Zeit immer mehr zur subtilen Kunstform am Objekt. Im Zeitalter des Rokokos beispielsweise entstanden erste weltliche Bildmotive in akribischer Malkunst. Gold- und Silberschmiede-Arbeiten in der Form von Eiern wurden zu Schmuckstücken, die sich vornehmlich Fürstenhöfen als Luxusgegenstände leisteten. Besonders bekannt sind die herrlichen Skulpturen-Eier von Carl Peter Fabergé, die in St. Petersburg zwischen 1885 und 1917 entstanden.
Alljährlich finden Ostereiermärkte auch im Oberland statt, auf denen Künstler und Hobbykünstler ihre ovalen Kunstobjekte zur Schau stellen und ihre Techniken vorführen.
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