Jazzkonzert mit Endangered Blood
Chris Speed sax, Oscar Noriega cl,sax, Michael Formanek b, Jim Black dr
Der Name "Endangered Blood" stammt von einem Benefizkonzert, das die Gruppe aus Brooklyn NY 2008 für einen kranken Musikerkollegen gab. Die naive Direktheit, die in Saxophonist Chris Speeds Linien immer wieder zum Vorschein kommt, bildet einen charmanten Kontrast zu den rockigen Strukturen die Jim Black, der Schalk am Schlagzeug, markiert. Jim führt die Gruppe gelegentlich ins Chaos, aber auch sicher wieder zurück. Neben Avantgarde sind, besonders in den getragenen Titeln, Anklänge an den frühen Duke Ellington zu hören. Mit Saxophonist und Bassklarinettist Oscar Noriega hat Chris Speed einen Musiker im Boot, der mit ihm in hohem Grade harmoniert. Ihre Empathie erinnert, wenn auch mit ganz anderem Klangbild, an die Paarung Lee Konitz/Warne Marsh. Noriega wirkt auch in Tim Bernes CD Snake Oil mit, die von der Kritik zu einem der zehn besten Jazz Alben 2012 gewählt wurde. Ex John Zorn Bassist Trevor Dunn wurde inzwischen durch Michael Formanek ersetzt. Formanek hat in den Jahren 2010 und 2012 zwei Alben produziert, die vom down beat magazine mit fünf Sternen bedacht wurden, was selten vorkommt. Es ist also Hochkarätiges angesagt.
Datum und Uhrzeit
Veranstaltungsort
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