klassik pur ! im isartal - Klavierduo Sulkhanishvili
Klavierduo Sulkhanishvili
Ani und Nia Sulkhanishvili
- Ludwig van Beethoven: 8 Variationen über ein Thema von Waldstein WoO 69 (1792)
- Franz Schubert: Fantasie f-moll DV 940, op. posth. 103 (1828)
- Witold Lutosławski: Variationen über ein Thema von Paganini (1941)
- Johann Sebastian Bach/György Kurtág: Sonatina aus Cantata „Actus Tragicus“ BWV 106 (1707?/1985), Choralvorspiel „Nun komm der Heiden Heiland“ BWV 599 (1713/1985), Choralvorspiel „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ BWV 711 (?/1985)
- Bedřich Smetana: Vltava „Die Moldau“ (1874/1879)
- Maurice Ravel: Rhapsodie Espagnol (1908)
Ani und Nia Sulkhanishvili wurden 1988 als Zwillinge in Tbilisi/Georgien geboren. Im Alter von 6 Jahren erhielten sie ersten Klavierunterricht bei Svetlana Arakelova. Später wechselten die Zwillinge an das Z. Paliashvili Musikgymnasium zu Prof. Lali Sanikidze, die sie bis zum Studienabschluss am Staatskonservatorium Tbilisi begleitete.
Bis zum 13. Lebensjahr haben sich die Mädchen nie in einem Duo versucht. Nur durch Zufall sind sie auf Debussys Little Suite für vier Hände gestoßen. Das Zusammenspiel hat beide so fasziniert, dass sie ihre Lehrerin überzeugten, sie auch als Klavier-Duo zu unterrichten. Kurz danach nahmen beide am Klavierduowettbewerb „International Competition for Young Pianists“ (Tbilisi/Georgien) teil und erhielten den 1. Preis sowie den Spezialpreis der Jury. Ab diesem Moment setzten Ani und Nia ihre Ausbildung intensiv zweigleisig fort – neben dem Klavierstudium auch im Fach Klavier-Duo.
Den bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere begründete der 2. Preis beim „64. Internationalen Musikwettbewerb der ARD“ im Jahr 2015 in München. Dies war der Auftakt zu einer internationalen Karriere mit Auftritten in Europa, Amerika und China.
Im März 2015 waren Ani und Nia Sulkhanishvili schon einmal zu Gast in Wolfratshausen: Im „Karneval der Tiere“ übernahmen sie den Klavierpart.
Auf dem Programm stehen zum einen Werke, die für zwei Klaviere bzw. für Klavier zu vier Händen geschrieben wurden (Beethoven, Schubert), zum anderen aber auch solche, die für diese Besetzung bearbeitet wurden. Lutosławski und Kurtág bearbeiteten Vorlagen anderer Komponisten (Bach, Paganini), während Smetana und Ravel ihre eigenen zunächst für Orchester komponierten Werke selbst für diese Besetzung einrichteten.
Datum und Uhrzeit
Veranstaltungsort
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