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Ausbildung

Ausbildung bei Tyczka Totalgaz

von Claudia Koestler

Geretsried, 13.5.2014 - Der Schulabschluss ist bald in der Tasche – und was kommt dann? Gar nicht so einfach, diese Frage zu beantworten, denn selten zuvor gab es so viele Chancen und Möglichkeiten wie heute, in die Zukunft zu starten. Und schließlich werden die ersten Schritte ins Berufsleben in der Regel den weiteren Lebensweg bestimmen. Welche Richtung also einschlagen, um später einmal den Job zu haben, der wirklich Spaß macht?

Ausschlaggebend sind natürlich erst einmal die persönlichen Interessen und Stärken. Mindestens genauso wichtig aber: Der richtige Ausbildungspartner. Einer, der viel Erfahrung im Bereich Ausbildung hat, mehrfach ausgezeichnet wurde für seine Unternehmenskultur und auch nach dem Abschluss beste Perspektiven bieten kann, und das sogar in der Region. Genau das bietet das führende Unternehmen Deutschlands im Bereich Flüssiggas, „Tyczka Totalgaz“ mit seinem Firmensitz in Geretsried.

„Wir suchen ganz gezielt in der Region“

„Wir sind ein bundesweites Unternehmen, darin liegt unsere Stärke“, sagt Hannes Schwarz, Prokurist und Leiter der Abteilung Recht und Personal. Das Unternehmen beschäftigt deutschlandweit derzeit 349 Angestellte und 20 Auszubildende, allein in Geretsried sind es momentan 140 und 11 Azubis. 10 Plätze hat das Unternehmen dabei jedes Jahr neu zu vergeben. „Wir suchen ganz gezielt in der Region“, betont Schwarz. Deshalb kooperiert das Unternehmen mit den örtlichen Schulen und zeigt Präsenz auf den Ausbildungsmessen und natürlich dem Lernfest, das 2014 wieder in Benediktbeuern stattfindet.

Drei Ausbildungsberufe

„Wir bieten in unserem Unternehmen drei Ausbildungsberufe an“, erklärt Schwarz. Die jüngste Sparte ist dabei die Ausbildung zum Fachinformatiker/zur Fachinformatikerin (Fachrichtung Systemintegration). Fachinformatiker realisieren kundenspezifische Kommunikations- und Informationslösungen. Sie vernetzen Hard- und Softwarekomponenten zu komplexen Systemen. Außerdem schulen und beraten sie die Benutzer. Des Weiteren planen und konfigurieren sie IT-Systeme. Der Azubi bekommt fundiert die Grundlagen der modernen Informatik beigebracht und ist nach Abschluss der Ausbildung als vollwertige Arbeitskraft flexibel in der IT einsetzbar, z.B. als System- oder Netzwerkadministrator, Programmierer oder Webentwickler. „Neben der IT sollte man auf jeden Fall auch Interesse an Elektronik und Technik haben“, sagt Schwarz. Das stetige Lernen und sich Weiterentwickeln ist eine Grundvoraussetzung, um in der Informatik immer up-to-date zu sein. Voraussetzungen für diese Fachrichtung ist ein sehr guter Realschulabschluss, Fachhochschulreife oder Abitur. Die Ausbildung selbst dauert in der Regel drei Jahre.

Der zweite Ausbildungsbereich ist der zum Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement. „Das ist der klassische Sachbearbeiter, der später nicht zwingend bei einem Handelsunternehmen arbeiten muss“, erläutert Schwarz. Denn das Berufsbild ist breit gefächert: Sie kümmern sich um die allgemeine Verwaltung, das betriebliche Rechnungswesen, das Personalwesen, die Lohn- und Gehaltsabrechnungen oder um die Haus- und Grundstücksverwaltung. Des Weiteren sorgen sie für Büroorganisation und verarbeiten Texte. Vor allem Talent für Kommunikation und Organisation, Verantwortungsbewusstsein, Kontaktfreude und Teamfähigkeit sind gefragt, aber auch Interesse an der Informationsverarbeitung und an Business Englisch sind hier gefordert. Voraussetzung für diese Ausbildung ist mittlere Reife, bzw. der Abschluss einer Fachoberschule, Wirtschaftsschule oder des Gymnasiums. Die Ausbildung dauert ebenfalls in der Regel drei Jahre.

„Den größeren Teil unserer Azubis machen allerdings die der Fachrichtung Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel aus“, sagt Schwarz. „Das sind die klassischen Händler, die die Einkaufs- und Verkaufsseite sehen“, erklärt er. Hier stehen folglich der Ein- und Verkauf von Waren für den  Industriebetrieb, aber auch für Zwischen- und Einzelhändler im Vordergrund. Sie sorgen zudem dafür, dass die Waren termingerecht an den Kunden geliefert werden. Sie beraten umfassend über die Eigenschaften der Waren und haben Überblick über die Hersteller und den Markt. Zusätzlich bieten sie Beratung über Finanzierungs-, Service- und Marketingleistungen an. Sie spezialisieren sich je nach der Zahl der Kontakte ins Ausland oder Inland auf den Außenhandel oder den Großhandel. Voraussetzung hierfür ist ein Abschluss der Realschule, einer Fachoberschule, Wirtschaftsschule oder des Gymnasiums. Die Dauer der Ausbildung beträgt auch hier in der Regel drei Jahre. Doch warum „in der Regel“ drei Jahre? Es gibt nämlich Ausnahmemöglichkeiten: Wer die mittlere Reife, den Hochschulabschluss oder das Abitur in der Tasche hat, kann in Absprache mit dem Betrieb wählen, ob er die Ausbildung verkürzt.

Duales Studium: Praktische Arbeit und Studium in einem

„Seit einigen Jahren bieten wir ein duales Studium an und unterstützen das auch finanziell“, sagt Schwarz. Konkret sieht das so aus, dass der Azubi nach bestandener Abschlussprüfung (oder nach der Ausbildung) an einer Fachhochschule studiert und den praktischen Teil in unserem Unternehmen absolviert.

Tyczka Totalgaz ist ausgezeichnet mit dem „Great Place to Work“-Zertifikat

Die Chancen, nach einer Ausbildung bei Tyczka Totalgaz auch übernommen zu werden, sind übrigens sehr gut: „Wir haben bisher jeden übernommen, der übernommen werden wollte, wir mussten keinen Guten wegschicken“, freut sich Schwarz. Und das Unternehmen, das bereits mehrfach ausgezeichnet wurde mit dem „Great Place to Work“-Zertifikat für beste Arbeitsbedingungen, bietet noch mehr Vorteile: „Gute Aufstiegschancen und Jobsicherheit“, ergänzt Schwarz. Denn er sieht die Zahl der Mitarbeiter in der Zukunft konstant: „Wir sind an einem Punkt im Unternehmen angelangt, wo wir unsere Prozesse nahezu optimal aufgestellt haben“.

Noten im Zeugnis sind dabei nicht alles

Doch wie den ersten Schritt wagen? Einfach informieren, heißt die Devise, und sich dann bei Interesse bewerben. Noten im Zeugnis sind dabei übrigens nicht alles: „Wir achten durchaus auch auf die weichen Faktoren, etwa die Zeugnisbemerkungen“, sagt Schwarz. „Wir suchen junge Leute, die offen sind, kommunikativ, die auch einen gewissen Anstand mitbringen, kurzum, junge Menschen, die zu unserer Unternehmenskultur passen“, erklärt Schwarz.

Tyczka Totalgaz freut sich auf neue, motivierte Azubis

Klingt gut? Findet Schwarz auch: „Denn Tyczka Totalgaz ist ein Unternehmen mit einer super Kultur und einem tollen Arbeitsumfeld mit vielen netten Kollegen, das sich auf neue, motivierte Azubis freut“.


Weitere Informationen

Mehr Informationen zu Tyczka Totalgaz und den Ausbildungsmöglichkeiten findet man unter www.tytogaz.de

„Tyczka Totalgaz“ nimmt zudem wieder am Lernfest 2014 (lernfest-online.de) am 17. Mai 2014 in Benediktbeuern teil. Auch dort kann man sich unverbindlich über die Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen informieren.