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Die Tyczka-Unternehmensgruppe spendet im Rahmen ihrer wohltätigen Aktion „Die Gute Tat“ 2000 Euro an die Wolfratshauser-Geretsrieder Stiftung „Arbeit für Jugend“.

„Soziale Verantwortung mit Tradition“

Von Claudia Koestler

Geretsried, 17.12.2013 - „Eine bemerkenswerte Arbeit“ sei es, die in der Stiftung „Arbeit für Jugend e.V.“ geleistet werde, sagte Dr. Hans-Wolfgang Tyczka, Inhaber der Tyczka-Gruppe. Deshalb hatte sich die Unternehmensleitung entschlossen, die Stiftung im Rahmen ihrer firmeneigenen Wohltätigkeitsaktion finanziell zu unterstützen.

Seit genau 49 Jahren sammelt die Tyczka-Gruppe bereits Spenden für „Die Gute Tat“, so der Name der Aktion. Das Geld dafür wird von Mitarbeitern bei den Weihnachtsfeiern der Unternehmensgruppe gesammelt. Der Betrag wird anschließend durch die Geschäftsführung verdoppelt. In diesem Jahr kamen so stolze 4500 Euro für den guten Zweck zusammen, die nun an Vereine und Verbände gehen, die sich besonders um das Wohl anderer verdient gemacht haben und in den Regionen tätig sind, in denen auch die Tyczka-Unternehmensgruppe agiert. Neben den 2000 Euro, die an die Wolfratshauser-Geretsrieder Stiftung „Arbeit für Jugend“ gingen, erhält die  Leipziger Kinderstiftung weitere 2000 Euro. 500 Euro spendet Tyczka an die Kinderkrebshilfe Tirol.

Groß war die Freude, als nun der Scheck an Horst Niegel und Christiane von Beckerath von der Stiftung „Arbeit für Jugend“ übergeben werden konnte. Niegel, Vorsitzender der  Stiftung, stellte das Projekt nochmals genau vor. Im Mai 1998 begann, was eine beispiellose Erfolgsgeschichte werden sollte: Fünf Gründer starteten „Arbeit für Jugend“, damals noch im Rahmen der Agenda 21, mit dem Ziel, Jugendlichen zu helfen. Heute sind es 40 ehrenamtlich arbeitende Coaches. Sie betreuen Hauptschüler beziehungsweise Mittelschüler, die einen Notendurchschnitt von 3,5 oder schlechter haben. Ziel ist es dabei, die Schüler zu begleiten und zu einem guten beziehungsweise besseren Schulabschluss und somit zu Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu verhelfen. „Unsere Arbeit basiert auf drei Säulen“, erklärte Niegel: „Zum einen werden die jungen Schülerinnen und Schüler gecoacht, also betreut. Zum anderen vermittelt und finanziert die Stiftung gezielten Nachhilfeunterricht durch qualifizierte Fachleute. Drittens gehen die Coaches gezielt die Berufsorientierung mit ihren Schützlingen an“. Auch Sekundär-Tugenden wie Höflichkeit und Pünktlichkeit werden ganz nebenbei geschult.

Die Stiftung „Arbeit für Jugend e.V.“ sucht weitere ehrenamtliche Coaches, die Jugendlichen beratend zur Seite stehen

Um das Projekt bekannt zu machen, besucht Niegel jedes Jahr die achten Klassen der Mittelschulen in der Region Wolfratshausen/Geretsried. In Gesprächen können Schüler und Eltern das Projekt und die Coaches kennenlernen und so gemeinsam individuelle Bedürfnisse ermittelt werden. 40 ehrenamtliche Coaches übernehmen dann die wöchentliche Betreuung von ein bis zwei Jugendlichen. Die Stiftung erreicht mit ihrer Arbeit inzwischen eine Erfolgsquote von 80 Prozent. Um die Arbeit weiterzuführen, braucht es allerdings Sponsoren und gute Taten. Obendrein sucht der Verein derzeit dringend weitere ehrenamtliche Coaches, die Jugendlichen beratend zur Seite stehen.

Die Tyczka-Unternehmensgruppe unterstützt alljährlich soziale Einrichtungen

Doch wie gesagt, noch weitere Institutionen wurden heuer von der Tyczka-Unternehmensgruppe mit einer Spende bedacht. Die Leipziger Kinderstiftung etwa unterstützt bedürftige Kinder in Sachsen schnell und unbürokratisch in vielfältiger Weise: Von der Sachspende wie Kleidung bis hin zur finanziellen Unterstützung von Klassenfahrten oder der Teilnahme an Sport oder Kultur. Die Kinderkrebshilfe Tirol indes hilft mit, die tückische Krankheit bei Kindern zu heilen. Doch „die Gute Tat“ endet nicht bei Scheckübergaben. Tradition hat auch die Betreuung eines BRK-Seniorenheims in Nabburg in der Oberpfalz durch die Firmenleitung von Tyczka. Und Großzügigkeit ist nicht auf die Weihnachtszeit beschränkt: Im Laufe des Jahres 2013 unterstützte die Tyczka-Unternehmensgruppe auch das Inselhaus Eurasburg finanziell. „Ich bin sehr stolz auf die jahrzehntelange Kontinuität, mit der sich unsere Mitarbeiter an der „Guten Tat“ beteiligen“, sagte Inhaber Dr. Hans-Wolfgang Tyczka schließlich bei der Scheckübergabe an Niegel und Beckerath. „Das ist gelebte Tradition im besten Sinne und zeigt, dass soziale Verantwortung übernommen wird“.

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