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Wirtschaft

Tyczka Totalgaz erneut unter den 100 besten Arbeitgebern Deutschlands

Von Andrea Weber

Geretsried, 12.3.2014 – Tyczka Totalgaz hat Grund zu feiern und der Dank, so die Firmenleitung, gilt in erster Linie den Mitarbeitern. Zum fünften Mal gehört das Technologie-Unternehmen mit Sitz in Geretsried zu den 100 besten Arbeitgebern Deutschlands. Von 580 Unternehmen bundesweit erreichte der Geretsrieder Flüssiggasenergieversorger Platz 22. Zur Feier des Tages und als symbolischer Akt startete vor versammelter Belegschaft auf dem Firmengelände eine bunter Heißluftballon.

Die Niederlassung in Leipzig war live zugeschaltet, als sich die beiden Geschäftsführer Petra Breitkreutz und Markus Eder bei den Mitarbeitern bedankten. Eder honorierte das „überdurchschnittliche Engagement“ der Mitarbeiter in den vergangenen Monaten, obwohl durch Prozessoptimierung und neue Maßnahmen in den Arbeitsprozessen, im Rahmen des Strategieprogramms „Fit für Morgen“, eine „hohe Bereitschaft für Veränderung“ von ihnen abverlangt wurde. Die Tyczka Totalgaz-Mitarbeiter fühlen sich dennoch wohl in ihrem Unternehmen, das ergab die Mitarbeiterbefragung im Vorfeld des Benchmark-Wettbewerbs, den jährlich das internationale Marktforschungsinstitut Great Place to Work durchführt und die besten 100 Unternehmen prämiert.

Platz 22 von 580 teilnehmenden Unternehmen

Zum fünften Mal gehört Tyczka Totalgaz in der Kategorie „Unternehmen mit 50 bis 500 Mitarbeitern“ zu den besten, doch der ausgezeichnete Platz 22 von 580 teilnehmenden Unternehmen war für die Geschäftsleitung eine echte Überraschung. „Das war unser bestes Ergebnis bisher“, erklärte Eder. Petra Breitkreutz, die seit Jahresbeginn als neue Geschäftsführerin Jan Petersen abgelöst hat (wir berichteten), ist vor allem „stolz zum Geretsrieder Sitz des Unternehmens zu gehören.“

„Hohes Niveau in allen Bereichen“

Im Vorfeld des Wettbewerbs wurden die Mitarbeiter zu den zentralen Arbeitsplatzthemen, wie Vertrauen in das Management, Kommunikation mit den Führungskräften, Anerkennung, berufliche Weiterentwicklung, Teamgeist und Arbeitsklima befragt. Zudem wurde per Kultur-Audit die Qualität der Maßnahmen der Personal- und Führungsarbeit bewertet. Trotz des hervorragenden Ergebnisses, gebe es „immer Luft nach oben“, erklärte Markus Eder, denn der Firmenchef steckt die Messlatte hoch: „Wir wollen nicht auf andere schauen, die anderen sollen auf uns schauen. Wir wollen Marktführer werden.“ Die Chancen stehen gut, denn die klare Botschaft aus dem Ergebnis attestiert Tyczka Totalgaz ein „hohes Niveau in allen Bereichen und auf dem richtigen Weg zu sein“. Potential zur Verbesserung gebe es immer, so richtete Eder den Appell an die Führungskräfte: „Ihr müsst da sein, wenn Ihr gebraucht werdet.“ Sehr gut bewertet wurde die Weiterentwicklung der Führungskräfte und Mitarbeiter.

„Werte und Gesundheit“ sollen noch stärker verankert werden

Wichtig seien dem Unternehmen flexible Arbeitszeiten, Teamgeist und dazu gehöre auch mal zu feiern. „Wir fühlen uns hier als Familie.“ Markus Eder: „Wir brauchen gute Unternehmenskultur und motivierte Mitarbeiter, denn wer Dienst nur nach Vorschrift macht, ist nicht erfolgreich.“ Ideen hierfür seien bereits getroffen worden, ergänzte Petra Breitkreutz. In Führungskräfte-Trainings sollen „Werte und Gesundheit“ noch stärker verankert werden und diese Themen auch bei den Mitarbeitern etabliert werden. „Dazu haben wir uns überlegt, dass wir in künftig gemeinsam gesund essen, um zu reden und uns näher zu kommen. Darauf freue ich mich besonders“, sagte Breitkreutz. Für 2014 wünscht sich die Geschäftsleitung. „Machen Sie weiter mit.“  

Tyczka Totalgaz, mit Firmensitz in Geretsried, ist ein Joint Venture der Tyczka-Gruppe und der TOTAL Deutschland. In 13 Werken sind knapp 400 Mitarbeiter bundesweit beschäftigt.