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17.02.2013
20:00Uhr

Rock me Amadeus – Die Falco-Show

„Rock me Amadeus – Die Falco-Show“ am So 17.2.2013 in Bad Wiessee, Winner’s Lounge

„Rock me Amadeus – die Falco Show!“

Zum 15. Todestag von Falco

„Wenn ich schon mal zu früh sterben sollte, dann wie James Dean – auf einer Kreuzung, im Porsche. Zack. Aus.“ (Falco 1982)

Dieser makabere Wunsch sollte ihm erfüllt werden, denn am 6. Februar 1998 prallte Falco mit seinem Geländewagen auf einer Straße in Puerto Plata in der Dominikanischen Republik frontal gegen einen Bus und starb sofort. Mit ihm ging der Welt ein beeindruckender Künstler der Popgeschichte verloren – denn Falco war mehr als nur eine Pop-Ikone, er war Poet, Genie, Gesamtkunstwerk. 2013 jährt sich sein Todestag zum 15. Mal. Mit der Tribute-Show „Rock me Amadeus – Die große Falco-Show live“ bringt der Konzertveranstalter Kulturgipfel den Falco-Kult auf die deutschen Bühnen zurück. Die Tribute-Band „K!CK iT LiKE FALCO lässt die Musik des Wiener Falken mit allen Hits von „Rock me Amadeus“, „Der Kommissar“ oder „Jeanny“ bis zu „Egoist“ und „Out of the dark“ mit brillanten Light- und Multimedia-Effekten und einem authentischem Sound wieder auferstehen. Musical-Star Alexander Kerbst (a.k.a Falco) besticht mit hervorragender Stimme und einem Wiener Dialekt und bringt die Dekadenz des Einzelgängers Falco überzeugend zum Ausdruck.

Geboren als Johann Hölzel am 19. Februar 1957 in Wien, wuchs Falco nach der Trennung seiner Eltern bei seiner Mutter und Großmutter auf. Mit dem Hintergrund seines Kindheitstraums, einmal Popmusiker zu werden, lernte er während seiner Präsenzzeit die Bassgitarre und spielte in verschiedenen Bandprojekten. Nach einem Semester am Wiener Musikkonservatorium versuchte er sich in der Musikszene Westberlins. Zurück in Wien trat Johann Hölzel dem Ersten Wiener Musiktheater (Hallucination Company) bei. Mit dieser avantgardistischen Rocktheatergruppe erzielte er erste Erfolge. Nach dem Wechsel zur politischen Anarcho-Band „Drahdiwaberl“ trat Falco mit seinem selbstgeschriebenem Stück in Wien auf, welches zunächst als Solo-Pausenfüller gedacht, zu einem Underground-Hit wurde und die erste Nummer von ihm war, die mit einem Radioverbot belegt wurde. Mit nach hinten gegelten Haaren, markanter Sonnenbrille und im eleganten Anzug, wurde aus Hansi Hölzel die Kunstfigur „Falco“. Namensanreger war übrigens DDR-Skispringer Falko Weisspflog.

Zusammen mit Markus Spiegel von GIG Records und dem Produzenten Roland Ponger wurde Anfang 1982 seine Single „Der Kommissar“ zu einem Chartstürmer in ganz Europa. Auch in den USA und in Kanada feierte er Erfolge. Sein erstes Album „Einzelhaft“ wurde zu einem Verkaufserfolg. Nach Veröffentlichung seiner zweiten Platte „Die Römer“, verließ Falco Robert Ponger und arbeitete mit den holländischen Produzenten Bolland und Bolland. Mit „Rock Me Amadeus“ belegte der Wiener nicht nur die deutschsprachigen, sondern auch ganze vier Wochen lang die Spitze der amerikanischen Charts, stieg in England auf Platz 1 und schaffte weltweit Chartplatzierungen von Südamerika bis Japan. Auch das Album „Falco 3“ erreichte international hohe Chartplatzierungen und steig in den USA, trotz fast ausschließlich deutschsprachiger Songs, auf Platz 3.

Falco zeigte sich zudem wieder stärker in der Rolle des Provokateurs und veröffentlichte die Single „Jeanny“, welche erneut für einen handfesten Skandal im deutschsprachigen Raum sorgte. Viele Sendeanstalten boykottierten den Song, sie hielten ihn für gewaltverherrlichend. Dies schmälerte jedoch nicht den Erfolg: „Jeanny“ belegte 1986 acht Wochen lang Platz 1 der deutschen Charts und mit 2,5 Millionen verkauften Exemplaren war sie die meist verkaufte Single des Jahres.

Auch sein Privatleben stand oft im Blickpunkt der Presse. Seine privaten Probleme, wie die unglückliche Ehe mit Isabella Vitkovic, die Entdeckung, dass er nicht der biologische Vater seiner Tochter Katharina Bianca war, und sein Hang zum Alkohol- und Drogen-Konsum, sorgten nicht nur für viele negativen Schlagzeilen, sondern führten auch zu einer Krise des Künstlers. Mit seinen Alben „Wiener Blut“ und „Data de Groove“ versuchte Falco an seinen bisherigen Erfolg anzuknüpfen, was ihm allerdings nicht gelang. Auch weitere Single-Veröffentlichungen wie „Nachtflug“ und „Titanic“ brachten Falco in Österreich eine Platin-Auszeichnung, aber an seine vorherigen Erfolge konnte er nicht mehr anschließen. Mit „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“, veröffentlicht unter dem Pseudonym „T-MA“, erlangte Falco wieder internationalen Erfolg. Seine Single „Naked“ war zu seinen Lebzeiten die letzte Single. 1996 verlegte Falco seinen Wohnsitz in die Dominikanische Republik.

Falcos künstlerischer Stellenwert definiert sich nicht nur durch seine Chartplatzierungen. Seine Musik war seiner Zeit weit voraus und seine Texte sind von hohem literarischem Stellenwert. Nur wenige Wochen vor seinem Tod beendete er die Produktion seines damit letzten Albums, an dem er zwei Jahre lang gearbeitet hatte. 1998 wurde die Single „Out Of The Dark“ und „Egoist“ veröffentlicht. Nach der Textzeile aus „Out Of The Dark“ „Muss ich denn sterben – um zu leben“ zu urteilen, hatte Falco nach seinem Tod das erreicht, wonach er lange gestrebt hatte: Er erlangte wieder internationalen Ruhm.
Sein tragischer Unfall erschütterte die internationale Popwelt und machte Falco zu einer unvergesslichen Legende. Die Mischung zwischen Popstar und dem kühl, exzentrisch, arrogant und unnahbar wirkenden Künstler macht ihn zu einem der beeindrucktesten Stilikonen unserer Zeit.

“Rock me Amadeus – Die große Falco-Show live” – Tourdaten 2013

So 17.02.2013 Bad Wiessee, Winner’s Lounge
Di 19.02.2013 Singen, Stadthalle
Sa 16.03.2013 Niedernhausen, Rhein-Main-Theater
Mo 06.05.2013 Bregenz, Festspielhaus
Di 07.05.2013 Innsbruck, Congress
Mi 08.05.2013 Linz, Tipsarena
Do 09.05.2013 Wien, Stadthalle
Fr 10.05.2013 Graz, Orpheum
Sa 11.05.2013 Salzburg, Salzburgarena
Sa 06.07.2013 Traunreut, K1
Fr 09.08.2013 Bad Dürkheim, Limburg
Sa 10.08.2013 Nürnberg, Serenadenhof
Sa 17.08.2013 Hanau, Amphitheater

Veranstaltungsort

Winner 1
83707 Bad Wiessee

Für die Inhalte der Veranstaltungen tragen die jeweiligen Veranstalter die Verantwortung.

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