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Polizeiserie „München 7“

Neue Staffel der Polizeiserie „München 7“ <Mehr…>

Im Gespräch mit Kabarettistin und Schauspielerin Luise Kinseher

„Hier steht der Mensch im Mittelpunkt.“

von Andrea Weber

Luise Kinseher führt als Thekla Eichenseer das Regiment in der Polizeiwache „München 7“. Sie hat die undankbare Aufgabe, ihre eigensinnigen Kollegen in geordnete Bahnen zu lenken. Dabei  gerät sie immer wieder mit Wachtmeister Xaver Bartl (Andreas Giebel) zusammen, der die Schreibarbeiten scheut. Doch muss sie eingestehen, dass seine unorthodoxen Ermittlungen zum Erfolg führen. Andrea Weber und Fenny Rosemann sprachen mit Luise Kinseher.

Oberland.de: Man kennt Sie eher als Mama Bavaria am Nockherberg, denn als Beamtin vom Film? Wie gefallen Sie sich in dieser Rolle?

Luise Kinseher: Ich finde die Rolle sehr humorvoll. Ich kann hier auch meinen Witz einbringen und die Komik herausarbeiten. Ja, ich fühle mich da sehr, sehr wohl.

Kabarett oder Bühne, wo sind Sie daheim?

Natürlich definiere ich mich als Kabarettistin, da kann ich mich voll und ganz ausleben und meine Texte selbst schreiben. Ich arbeite aber auch als Schauspielerin und Sprecherin. Dieser Beruf bringt viele Facetten mit sich, Hauptsache, man muss sich nicht für eines entscheiden.

Was ist für Sie das Besondere an der Serie „München 7“?

Hier steht der Mensch im Mittelpunkt, was er eigentlich immer tun sollte. Ich finde, dass Franz Xaver Bogner (Autor und Regisseur) sehr liebevoll und humorvoll mit den Menschen umgeht. Es sind keine Figuren, die schnell mal am Reißbrett entstanden sind, das heißt, das ist nicht einfach die blonde Zicke oder der gemütliche Dicke, sondern wir haben einen ganz hohen Grad an Qualität. Obwohl die Serie unter dem Titel „Heiter bis tödlich steht“ gibt es bei uns keinen einzigen Toten.

Inhaltlich ist nicht immer alles heiter, sondern auch vieles tiefgründig?

Es ist tiefgründig. Es ist keine oberflächliche Komik und schnell mal einen witzigen Dialog daher gesagt. Denn es ist ein Unterschied, ob die Komik aus der Geschichte und den Figuren entsteht – das kann nicht jeder spielen.

Fällt Ihnen eine Situation am Set ein, die besonders spannend oder amüsant war?

(Luise Kinseher überlegt) So spontan fällt mir nichts Konkretes ein. Ich liebe natürlich meine Revierkollegen – Johannes Herrschmann (Karl Haun) und Jockel Tschiersch (Dago Schindler), wenn ich denen beim Spielen zuschaue, muss ich mich jedesmal zusammenreißen, dass ich die Szene nicht schmeiße. Ich finde es besonders schön bei dieser Topbesetzung mit dabei sein zu können.

Fotos: Fenny Rosemann

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