THEATERFESTIVAL
„Radikal jung“ 2011 erstmalig mit internationalen Produktionen
Radikal jung 2011 präsentiert vom 9. April bis 16. April 2011 zehn bemerkenswerte Inszenierungen junger Regisseure am Münchner Volkstheater – darunter erstmalig auch europäische Beiträge. Eröffnet wird das Festival dieses Jahr mit einem Gastspiel des Schauspiel Frankfurt: „Peer Gynt“ von Henrik Ibsen, eine Inszenierung von Antú Romero Nunes.
Die Jury, bestehend aus dem Chefdramaturgen des Münchner Volkstheaters und Festivalleiter Kilian Engels, dem Theaterkritiker Prof. C. Bernd Sucher und der Schauspielerin Annette Paulmann, hat aus über 40 gesichteten Arbeiten die Herausragendsten eingeladen. Die eingeladenen Stücke, darunter sieben Uraufführungen, kommen aus Frankfurt, Berlin, Leipzig, Wien und Zürich. Erstmalig werden auch drei Inszenierungen, die außerhalb des deutschen Sprachraums entstanden sind gezeigt, eingeladen sind Arbeiten aus Belgrad, Brüssel und London.
„Radikal jung“ dieses Jahr mit internationalen Produktionen
Bereits zum zweiten Mal eingeladen ist der letztjährige Publikumspreisgewinner Bastian Kraft mit seiner Adaption des Romans „Dorian Gray“ von Oscar Wilde. Die Regisseurin Heike M. Goetze kommt vom Schauspielhaus Zürich und zeigt „Stiller
“ nach dem Roman von Max Frisch. Das Centraltheater Leipzig ist zu Gast mit Robert Borgmanns „Vatermord“ nach dem Roman von Arnolt Bronnen. Mit „Verrücktes Blut“ vom Ballhaus Naunynstrasse Berlin in der Regie von Nurkan Erpulat und „Arab Queen“ nach dem Roman von Güner Balci in der Regie von Nicole Oder sind beim Festival „Radikal jung“ zwei Berliner Produktionen aus der Off-Szene eingeladen.
Erstmalig werden auf dem Festival drei Inszenierungen aus dem nicht deutschsprachigen Ausland gezeigt. Mit „Gott ist ein DJ“ von Falk Richter ist der serbische Regisseur Miloš Lolić vom Kleinen Theater „Duško Radovic“ aus Belgrad eingeladen. Fabrice Murga gastiert mit „Life : Reset“ vom Théâtre National Brüssel und vom Gate Theatre London ist die Uraufführung „Fatherland“ von Tom Holloway in der Regie von Caroline Steinbeis zu sehen. Das Münchner Volkstheater zeigt „Das fünfte Imperium“, eine Romanadaption nach Viktor Pelewin, in der Regie von Mareike Mikat.
Regisseure laden zum Gespräch ein
Ziel des Festivals ist es, die neue Generation der Theatermacher zu fördern, ihre thematischen und ästhetischen Vorlieben aufzuzeigen und sowohl einem Fachpublikum als auch einer breiten Öffentlichkeit Perspektiven einer möglichen Theaterlandschaft von morgen aufzuzeigen. Zum siebten Mal hat München die Möglichkeit, renommierte und überregionale Inszenierungen binnen einer Woche zu sehen und sich mit den Regisseuren bei Publikumsgesprächen auszutauschen. Das Festival „Radikal jung“ erfreute sich in den vergangenen Jahren eines stets wachsenden Zuspruchs.
Der Intendant des Münchner Volkstheaters Christian Stückl und der Festivalleiter Kilian Engels freuen sich, die neue Generation der Theatermacher sowohl einem Fachpublikum als auch einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und so an die Tradition der vorangegangenen Theaterfestivals anzuknüpfen. Das Rahmenprogramm bietet, neben den von Sven Ricklefs und Christoph Leibold moderierten Publikumsgesprächen, Konzerte, Parties, eine Masterclass unter der Leitung von Jens Hillje für Regiestudenten und die Verleihung des Publikumspreises.
Regisseure und Inszenierungen
Zum Theaterfestival Radikal jung 2011 am Münchner Volkstheater wurden folgende Regisseure und Inszenierungen eingeladen:
Robert Borgmann | Vatermord nach Arnolt Bronnen | Centraltheater Leipzig
Nurkan Erpulat | Verrücktes Blut von Nurkan Erpulat und Jens Hillje | Ballhaus Naunynstraße Berlin
Heike M. Goetze | Stiller nach dem Roman von Max Frisch | Schauspielhaus Zürich
Bastian Kraft | Dorian Gray nach dem Roman von Oscar Wilde | Burgtheater Wien
Milos Lolic | Gott ist ein DJ von Falk Richter | Kleines Theater Dusko Radovic
Mareike Mikat | Das fünfte Imperium nach dem Roman von Victor Pelewin | Münchner Volkstheater
Fabrice Murgia | Life : Reset von Fabrice Murgia / Artara | Théâtre National Brüssel
Antu Romero Núnes | Peer Gynt von Henrik Ibsen | Schauspiel Frankfurt
Nicole Oder | ArabQueen – Oder das andere Leben nach dem Roman von Güner Balci | Heimathafen Neukölln Berlin
Caroline Steinbeis | Fatherland von Tom Holloway | The Gate Theatre London
Tickets
Der Vorverkauf für das Festival Radikal jung beginnt am Montag, den 21. Februar 2011. Karten sind direkt an der Tageskasse des Münchner Volkstheaters und über München Ticket zu erwerben.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.muenchner-volkstheater.de
Fotos: © Inszenierungsbild Peer Gynt, Birgit Hupfeld
© Inszenierungsbild Dorian Gray, Reinhard Werner / Burgtheater





