Das Magazin für das Bayerische Oberland

Flussfestival 2019 in Wolfratshausen

Fazit: Gut besucht bis ausverkauft

Von Andrea Weber

Wolfratshausen, 24.7.2019 – Das Flussfestival war erfolgreich, ohne wenn und aber. Darin sind sich alle einig. Rund die Hälfte der 18 Veranstaltungen waren ausverkauft bis auf den letzten Stehplatz. Zu den Publikumsrennern gehörten unter anderem Willy Astor, die Wellbrüder aus’m Biermoos, die Bananafishbones und Maxi Schafroth. Stimmungshighlights waren Ami und Wally Warning, Hannes Ringlstetter mit Band und Jamaram. 

Mit dem Ende des Festivals am Loisachufer wird sich Marion Klement von der Kulturarbeit in Wolfratshausen verabschieden. Ab September geht die Kulturmanagerin beruflich neue Wege. Bürgermeister Klaus Heilinglechner wünscht sich, dass es in zwei Jahren eine Fortsetzung des Festivals gibt. Eine konkrete Aussage wer, wann und ob überhaupt kann er jedoch noch nicht treffen. „Das liegt an der Entscheidung im Stadtrat.“ Aber Heilinglechner sieht‘s positiv. Das Flussfestival sei heuer „einfach genial gelaufen mit tollen Künstlern und bester Stimmung“. Das größte Kulturereignis in Wolfratshausen habe seinen eigenen Charakter gewonnen, habe sich fest etabliert und bekomme die Anerkennung vom Publikum“. Seiner Meinung gehört dieses Festival ebenso fest dazu, wie alle anderen traditionellen Veranstaltungen in der Stadt.

„Maxi Schafroth war ein Glücksgriff“

Andrea Poloczek und Silke Dessel führten an den vierzehn Tagen die Abendkasse. „Wir haben täglich im Schnitt rund 100 Karten verkauft“, bestätigt Dessel. Einige Besucher hätten bis zu sechs Veranstaltungen besucht. „Die kannten wir dann schon“, sagt Poloczek. Auch der Einlass sei reibungslos gelaufen, weiß Marion Kraft. „Alle Leute waren freundlich und guter Stimmung und hatten kein Problem die Taschen vor den Security-Helfern zu öffnen.“ Marlene Schretzenmaier war heuer erstmals als Helferin dabei. „Ich kannte das Festival bisher nur vom Hörensagen.“ Die Assistentin von Marion Klement war vom Erfolg des Auftritts von Maxi Schafroth begeistert. „Das war ein Glücksgriff, ihn noch vor seiner Popularität durch die diesjährige Nockherberg-Fastenpredigt für das Flussfestival zu bekommen.“ Auch ohne Werbung war der Abend mit Schaftroth sofort ausverkauft. Dagegen zog der „Loisach Marci“ nur rund 100 Besucher an.

Dafür sei die Stimmung top gewesen. „Wir möchten, dass sich die Besucher und die Künstler bei uns wohlfühlen“, sagt Marion Klement nach der Vorstellung von Hannes Ringlstetter mit Band am vergangenen Donnerstag. Dass sich der Musiker mit seiner Band wohl gefühlt hat, bestätigte er am Ende seines Auftrittes: „Andreas Bourani tritt in der Olympiahalle auf. Ich bin ihm nicht neidisch. Ich bin viel lieber hier am Loisachufer.“

Fotos: Redaktion


NEWS