Das Magazin für das Bayerische Oberland

41 Berufsstarter aus vier Unternehmen zum 12. Azubi-Tag

Herzlich Willkommen im Berufsleben

Von Andrea Weber

Geretsried, 03.09.2014 -Er ist ein besonderer Tag im Leben junger Leute: der Tag, an dem die Berufsausbildung beginnt. Um ihre neuen Arbeitgeber besser kennenzulernen und mit Auszubildenden anderer Unternehmen in Kontakt zu kommen, gibt es auf Initiative der Tyczka Totalgaz seit 2003 jährlich zum Ausbildungsstart den „Azubi-Tag“. Heuer waren 41 Berufsstarter aus vier regionalen Unternehmen eingeladen. „Wir freuen uns, Euch heute hier begrüßen zu dürfen. Netzwerken ist wichtig, auch später im Berufsalltag“, betonte Petra Breitkreutz, Geschäftsführerin von Tyczka Totalgaz.

Beim Geretsrieder Flüssiggas-Spezialisten starten heuer neun junge Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren ihre Ausbildung in den Berufen Großhandelskaufmann/-frau, Fachinformatiker und Kaufmann/-frau für Büromanagement, sieben davon in der Firmenzentrale in Geretsried, zwei in der Niederlassung Leipzig. Eingeladen zum Azubi-Tag waren auch die Neustarter aus den regional benachbarten Unternehmen Krämmel, EagleBurgmann und der Bauer Group. Bevor es am Nachmittag beim Get-together im Königsdorfer Hochlandlager in Workshops zu den Themen "Zeitmanagement, Präsentationstechnik, richtig telefonieren" gleich aktiv zur Sache ging, gab es zuvor eine Vorstellungsrunde mit der Geschäftsführung, den Mitarbeitern und den Auszubildenden vor rund 50 Zuhörern.
 
Zum fünften Mal unter den besten Arbeitgebern bundesweit

Tyczka Totalgaz gehört zu den führenden Flüssiggas-Spezialisten weltweit, mit einem Jahresumsatz von 260 Mio. und 350 Mitarbeitern an 13 deutschen Standorten. Das Geretsrieder Unternehmen bildet bedarfsorientiert aus, um den jungen Mitarbeitern nach erfolgreicher Ausbildung auch einen Arbeitsplatz zu bieten. Tyczka Totalgaz ist ein Joint Venture aus der Tyczka-Gruppe und der TOTAL Deutschland. Das Unternehmen produziert Flüssiggas für die Bereiche „Heizen“, „Mobilität“ und „Prozess-Energie“ und steht für ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. „Wir wollen, dass das Leben in der Zukunft lebenswert bleibt. Dafür wurden wir 2013 mit dem Oberland-Preis ausgezeichnet, und darauf sind wir besonders stolz“, so Petra Breitkreutz. Stolz darf der Gas-Konzern auch auf seine erneute Ernennung sein, bundesweit zu den 30 besten Arbeitgebern zu gehören. Zum fünften Mal erhielt Tyczka Totalgaz auch heuer wieder die Anerkennung zum „Great Place To Work“ (wir berichteten).

Internationale Marktführer in der Nachbarschaft

Dass es bedeutende Unternehmen gleich in unmittelbarer Nähe gibt, ist hinreichend bekannt. Was diese Firmen an Know-how und internationaler Präsenz besitzen, überraschte so manchen Anwesenden. Richard Schmidt, Personalleiter der Bauer Group, gab einen Überblick über das Unternehmen. Die familiengeführte Unternehmensgruppe ist weltweit mit 17 Tochterunternehmen vertreten und beschäftigt 1200 Mitarbeiter. In Geretsried wird gerade der Standort der dazugehörigen Vertriebs- und Handelsvertretung Uniccomp mit dem Neubau von Lagerhallen ausgebaut. Ein Standort der Bauer Kompressoren ist in Wolfratshausen. Die Bauer Group ist weltweiter Markführer im Bereich von Luftversorgungstechnik, zum Beispiel Atemluftgeräte für den Tauchsport sowie Drucklufttechnik für verschiedene Industriezweige. 

Kompetent stellten die Azubis der Baufirma Krämmel ihren Arbeitgeber vor. Rohbau, Gewerbebau und Sanierungen gehören zum Kerngeschäft des Wolfratshauser Traditionsunternehmens. Stolz auf ihren Weltkonzern waren natürlich auch die jungen Berufsstarter von EagleBurgmann. Der weltweit führende Anbieter industrieller Dichtungstechnik beschäftigt 6000 Mitarbeiter an 270 internationalen Standorten. Der Wolfratshauser Arbeitgeber bildet jährlich Industrie- und IT-Systemkauffleute, Industriemechaniker und Technische Produktdesigner aus.

Der Azubi-Tag ist eine vorbildliche Idee, der mit Sicherheit den Einstieg in einen neuen Lebensabschnitt erleichtert. Nach der Pausenstärkung ging es für die 41 Auszubildenden ins Königsdorfer Hochlandlager, um dort schon mal richtig in den Arbeitsalltag zu schnuppern, sprich, miteinander im Workshop zu netzwerken und mit hoffentlich vielen guten Kontakten für die Zukunft im Berufsleben.