Erfolg definiert sich auch über Auszeichnungen. Die Geretsrieder Firma Tyczka Totalgaz kann sich zum wiederholten Male über eine Platzierung unter den 100 besten Arbeitgebern Deutschlands freuen.
Ausgezeichnetes Betriebsklima als Antrieb

Von Claudia Koestler
Geretsried, 31.7.2014 - Eine gute Arbeitsplatzkultur ist für alle ein Gewinn, diese Erkenntnis dürfte inzwischen längst außer Frage stehen. Trotzdem sind wirklich zufriedene Mitarbeiter nicht unbedingt die Regel. Anders aber in Geretsried: Im bundesweit führenden Unternehmen im Bereich Flüssiggas, Tyczka Totalgaz, sind die befragten Mitarbeiter stolz darauf, hier zu arbeiten. Kein Wunder, denn ob eigene Sport- und Freizeitangebote, interne Weiterbildung und hervorragende Aufstiegschancen: Bei Tyczka Totalgaz finden Mitarbeiter ausgezeichnete Arbeitsbedingungen, im wahrsten Sinne des Wortes.
Denn zum fünften Mal nahm Tyczka Totalgaz eine Auszeichnung durch das „Great Place to Work“-Institut entgegen, welche die Geretsrieder Firma als einen der 100 besten Arbeitgeber Deutschlands ausweist (wir berichteten, mehr… ). Damit beweist der Flüssiggas-Spezialist, dass auch mittelständische Unternehmen äußerst attraktive Arbeitsplätze bieten können.
„Die Auszeichnung basiert einerseits auf einer Mitarbeiterbefragung, an der über 82 Prozent aller bei Tyczka Totalgaz Beschäftigten teilgenommen haben“, erklärt Hannes Schwarz, Prokurist und Leiter der Abteilung Recht und Personal. Diese Befragung ist absolut anonym und sehr umfangreich. Die Mitarbeiter bewerten zentrale Arbeitsplatzthemen wie beispielsweise Zusammenarbeit, Anerkennung, Work-Life-Balance, Gesundheitsförderung oder berufliche Weiterentwicklung. Zugleich bewerten sie die Qualität der Maßnahmen der Personal- und Führungsarbeit im Unternehmen.
Stolz auf die eigenen Leistungen sowie den Teamgeist im Unternehmen
Auch obliegt es den Angestellten, sich über Glaubwürdigkeit, Respekt und Fairness des Managements gegenüber den Beschäftigten, den Stolz auf die eigenen Leistungen sowie den Teamgeist im Unternehmen zu äußern. „Der zweite Teil besteht aus einem sogenannten Kultur-Audit, einem umfangreichen Fragenkatalog, den das Unternehmen beantwortet“, so Schwarz weiter. Die Gewichtung bei der Auswertung liegt dabei zu zwei Dritteln auf der Mitarbeiterbefragung, zu einem Drittel auf dem Fragenkatalog für des Unternehmens.

„Great Place to Work“
Das international tätige Forschungs- und Beratungsinstitut „Great Place to Work“ wurde 1991 in den USA gegründet und hat inzwischen Büros in über 45 Ländern. Das deutsche Institut gibt es seit dem Jahr 2002. Ziel ist dabei, Unternehmen bei der Entwicklung einer attraktiven, mitarbeiterorientierten Arbeitsplatzkultur zu unterstützen, etwa durch individuelle Analyse-, Trainings- und Beratungsleistungen zur Verbesserung der Arbeitsplatzqualität und Arbeitgeberattraktivität und eben der Auslobung des Wettbewerbs. „Wir nehmen an der Befragung teil, um zu sehen, wo wir stehen und ob die Maßnahmen, die wir für unsere Mitarbeiter ergreifen, auch ankommen“, sagt Markus Eder, Geschäftsführer der Tyczka Totalgaz.
Beworben um eine Auszeichnung des „Great Place to Work“-Instituts hatten sich in diesem Jahr bundesweit insgesamt 580 Betriebe aller Branchen, Größen und Regionen. Tyczka Totalgaz belegte 2014 Platz 22 und konnte sich damit gegenüber 2012 noch einmal verbessern: Vor zwei Jahren lag das Unternehmen noch auf Platz 30 in der Größenklasse 50 bis 500 Mitarbeiter.
Feststellen, wo noch nachjustiert werden kann
„Natürlich wollen wir grundsätzlich ein möglichst hohes Ranking erreichen“, freut sich Schwarz über das gute Abschneiden. „Aber was noch viel wichtiger ist, ist das ehrliche Feedback der Mitarbeiter“, betont er, „denn daraus lässt sich ablesen, wo wir noch besser werden können“. Das sieht Eder genauso: Zwar belege die Auszeichnung, dass die Zufriedenheit der Angestellten bei Tyczka Totalgaz sehr hoch sei. „Wir machen aber nicht bei der Studie mit, weil wir Auszeichnungen sammeln, sondern um eine unabhängige Evaluation zu erhalten“, sagt Eder. „Nur durch diese professionelle und anonyme Befragung kann man feststellen, ob das Verhältnis zwischen Mitarbeitern und Arbeitgeber weiterhin passt und wo noch nachjustiert werden kann“. Denn der Erfolg eines Unternehmens hänge nun mal maßgeblich von der Zufriedenheit der Mitarbeiter ab.
Weitere Informationen
Wer offen ist für neue und anspruchsvolle Aufgaben, der findet im Karriereportal von Tyczka Totalgaz unter www.tytogaz.de passende Angebote: von Ausbildungsplätzen und Praktika bis zur Datenbank über offene Stellenangebote sowie weitere informative Einblicke in die Arbeitswelt von Tyczka Totalgaz.

Einführung des betrieblichen Gesundheits-Managements
Das Ergebnis der Befragung werde stets mit der Belegschaft besprochen. Wo sinnvoll, werden und gegebenenfalls Arbeitsgruppen gebildet, die Vorschläge zur Verbesserung erarbeiten. „Das war beispielsweise vor einigen Jahren der Grund, dass wir unser betriebliches Gesundheits-Management eingeführt haben. Wir sahen anhand der Befragung, dass wir in allen Bereichen sehr gut abgeschnitten hatten, in Sachen Gesundheitsvorsorge aber damals nur gut“, erklärt Schwarz.
Wertschätzendes Miteinander
Ein angenehmes Betriebsklima spielt natürlich auch eine entscheidende Rolle bei der Suche nach neuen Mitarbeitern: „Da sind solche Auszeichnungen ein starker Trumpf“, weiß Schwarz. Dennoch ist es vor allem eines, worüber sich Eder besonders freut: „Die neuerliche Auszeichnung als einer der 100 besten Arbeitgeber Deutschlands zeigt uns, dass unsere steten Bemühungen von unseren Mitarbeitern anerkannt werden und wir ein gutes, wertschätzendes Miteinander haben. Das gibt Motivation und Antrieb in allen Ebenen des Unternehmens“.





