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Blaualgen-Risiko steigt bei hohen Temperaturen

Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen steigt derzeit das Risiko einer Massenvermehrung von Blaualgen in Gewässern im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Das Landratsamt rät Badenden, Eltern und Hundebesitzern, auf auffällige Wasserveränderungen zu achten.

Grüne Schlieren von Blaualgen (Cyanobakterien) auf einer Wasseroberfläche

Blaualgen (Cyanobakterien) können sich bei hohen Temperaturen in Gewässern stark vermehren. Symbolbild. Foto: Oleksandr / Adobe Stock

Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – red. – Aufgrund der anhaltenden Hitzeperiode kann derzeit an jedem Oberflächengewässer eine Massenvermehrung von Cyanobakterien, sogenannten Blaualgen, auftreten. Darauf weist das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen hin.

An den offiziellen Badegewässern erfolgen während der Badesaison von Mai bis September monatliche Ortseinsichten im Rahmen mikrobiologischer Untersuchungen auf Escherichia coli und Enterokokken. Dabei wird auch auf Anzeichen einer Algenblüte geachtet. Bei Auffälligkeiten können weitere Untersuchungen und gegebenenfalls Badeverbote veranlasst werden.

Fließgewässer wie Isar und Loisach sind wegen stark schwankender Wasserqualität, wechselnder Fließgeschwindigkeiten und weiterer Gefahren wie Strudeln und Wehren keine offiziellen Badegewässer. Regelmäßige Kontrollen sind dort daher nicht vorgesehen. Besonders in schlecht durchströmten Seitenarmen, Tümpeln und ähnlichen Bereichen besteht aktuell ein erhöhtes Risiko für Blaualgenbildung.

Das Landratsamt appelliert an Badende, Eltern und Hundebesitzer, auf auffällige Wasserveränderungen zu achten und sich eigenverantwortlich umsichtig zu verhalten.

Weitere Informationen zu Cyanobakterien und ihren Erkennungsmerkmalen bietet das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Die aktuellen Messergebnisse der Proben aus den offiziellen Badegewässern veröffentlicht der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen auf seiner Internetseite.

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