Das Magazin für das Bayerische Oberland
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Artikel 12.12.2016

Die Produktion als Familienmusical überzeugte, weil die Geschichte zeitgemäß adaptiert wurde. Die junge Frau führt den Prinzen auch mal an der Nase herum und ist emanzipiert …

 
Veranstaltung 05.09.2025

5. September 25, 14–17 Uhr Kursleiterin: Dorothea Dattenberger

 
Veranstaltung 28.04.2025

Täglich landen in Deutschland Tonnen an Lebensmittelabfällen im Müll, obwohl sie oft noch gut sind oder noch verarbeitet werden könnten. Und wie könnte man den Umgang mit Lebensmitteln auch zuhause nachhaltiger gestalten?

 
Artikel 11.08.2020

Zum Abschluss des Sommersemesters an der Landwirtschaftsschule Holzkirchen bekamen die Studierenden ihre Zeugnisse von Schulleiter Rolf Oehler und Semesterleiterin Elisabeth Kitzeder auf der Kleintiefental-Alm bei Geitau überreicht. Zuvor mussten die jungen Landwirte jedoch kräftig anpacken: es galt auf den Almflächen zu schwenden.

 
Artikel 26.07.2019

Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen hat gemeinsam mit dem Wirtschaftsforum Oberland, der IHK, der Kreishandwerkerschaft Miesbach/Bad Tölz-Wolfratshausen und der Agentur für Arbeit den Ausbildungskompass neu aufgelegt. Eine so unersetzbare wie umfassende Informationsquelle für Eltern, Auszubildende in spe, duale Studenten und alle, die es werden wollen.

 
Artikel 23.11.2015

Stadt Wolfratshausen zeigte „Ziemlich beste Freunde“ in der Loisachhalle Metamorphosen einer Beziehung von Thekla Kraußeneck Wolfratshausen, 23.11.2014 - „Ziemlich beste Freunde“ war ein Kino-Hit, der deutschlandweit neun Millionen Menschen in die Lichtspielhäuser gezogen hat. Entsprechend hoch waren am Donnerstagabend die Erwartungen: Mehr als 300 Tickets wurden für die in der Wolfratshauser Loisachhalle aufgeführte Theateradaption des Tournee-Theaters Thespiskarren verkauft. Die Besucher wurden belohnt: Ob pointierte Dialoge, ein pfiffiges Bühnenbild oder überzeugende Schauspieler, „Ziemlich beste Freunde“ hatte alles zu bieten, was ein unterhaltsamer Theaterabend braucht. Geschichten, die das Leben schreibt Dass es eine hochwertige Veranstaltung werden würde, zeigte sich schon im Foyer der Loisachhalle, wo ein aufwändig gestaltetes und informatives Programmheft auslag. Dieses gab etwa Auskunft darüber, dass „Ziemlich beste Freunde“ auf einer wahren Geschichte beruht: Die Autoren Olivier Nakache und Éric Toledano, die das Drehbuch zum Film geschrieben hatten, ließen sich von dem Leben des Querschnittsgelähmten Philippe Pozzo di Borgo inspirieren, dem aus einem alten Adelsgeschlecht stammenden früheren Chef der Champagner-Dynastie Pommery. Mit erst 42 Jahren stürzte di Borgo mit dem Gleitschirm ab, seither sitzt er im Rollstuhl, und ganz ähnlich wie Philippe in „Ziemlich beste Freunde“ heuerte er einen arbeitslosen algerischen Kleinkriminellen aus den Pariser Vororten als Pfleger an, mit dem er sich anfreundete. „Schon gut, bleiben Sie sitzen“ Die nicht ganz einfache Beziehung zwischen dem fiktiven Geschäftsmann und seinem Betreuer-wider-Willen brachten Timothy Peach als Philippe und Felix Frenken als Driss nicht nur glaubhaft auf die Bühne, sondern vor allem auch witzig – eine echte Glanzleistung angesichts des schwierigen Themas. Gnadenlos flogen die schlagfertigen Sprüche hin und her: „Krass, Mann! Das ist ja ein Kinderporsche!“, ruft der respektlose, manchmal cholerische Driss angesichts des Elektro-Rollstuhls, in dem der reiche Philippe sitzen muss. Eigentlich kommt Driss nur vorbei, um sich eine Unterschrift für das Arbeitsamt zu holen, denn die Beschäftigung tatsächlich aufzunehmen – das hat er ganz gewiss nicht vor. „Es tut mir leid, ich kann Sie leider nicht hinausbegleiten“, sagt Philippe trocken, als Driss mit dem Versprechen wieder von dannen zieht, er könne die gewünschte Unterschrift am nächsten Tag mitnehmen. „Schon gut, bleiben Sie sitzen“, ruft Driss über die Schulter. Als er am nächsten Tag wie versprochen wiederkommt, erhält er tatsächlich eine Unterschrift – und zwar auf seinem Arbeitsvertrag. Eine ungewöhnliche Freundschaft Philippe – der vor allem eins nicht will: Mitleid – hat anfangs noch so seine Probleme mit Driss, und Driss hat noch viel größere Probleme mit Philippe. Noch am Morgen seiner Anstellung soll er Philippe Kompressionsstrümpfe anziehen. „Mach ich nicht, so was mach ich nicht!“, konstatiert Driss vehement, wissend, dass ohne diese Strümpfe Philippes Blut nicht richtig zirkulieren kann, so dass er ohnmächtig werden könnte. Ein bis zwei Minuten stehen Philippe und Driss schweigend nebeneinander, bis Driss endlich nachgibt und Philippes Füße in die Strümpfe zu zwängen beginnt. Philippe kommentiert das so: „Sie ziehen mir die Strümpfe an … Sie tragen einen Ohrring … ich finde, das passt sehr gut zusammen.“ Aus diesem von schwarzem Humor und Sarkasmus geprägten Beziehung erwächst nach und nach eine Akzeptanz, die der Zuschauer anfangs nicht für möglich hält. Driss, durch seine soziale Benachteiligung nicht weniger an den Rand der Gesellschaft gedrängt als Philippe, entwickelt ein Verständnis für Philippes Situation; und Philippe, anfangs unnahbar und kühl, fast feindselig, beginnt sich zu öffnen. Driss beginnt sich für Kunst und Dichtung zu interessieren; Philippe hört bald nicht mehr nur Klassik, sondern Pop-Musik. Auch Philippes zugeknöpfte Assistentin Magalie, gespielt von Sara Spennemann, vollzieht die Metamorphose zur aufgeschlossenen Freundin, die über Driss' Weggang am Ende sogar betrübt ist. Hochkarätige Besetzung Mit dem Tournee-Theater Thespiskarren hat die Stadt Wolfratshausen einen Volltreffer gelandet. Hier waren echte Profis am Werk: Von der Bühne über die Accessoires bis hin zu der Darbietung stimmte einfach alles. Eine Zuschauerin sagte nach Ende der Vorstellung: „Bis zuletzt habe ich gedacht, der Schauspieler, der Philippe gespielt hat, wäre wirklich querschnittsgelähmt!“ Mit diesem Eindruck dürfte sie nicht allein gewesen sein. Der britisch-deutsche Schauspieler Timothy Peach besuchte von 1984 bis 1988 die Staatliche Hochschule für darstellende Kunst in Stuttgart und war als freischaffender Schauspieler an zahlreichen Produktionen in den Bereichen Kino, Film, Fernsehen, Theater, Hörbuch und Hörspiel beteiligt. Felix Frenken studierte ebenfalls Schauspiel an der Stuttgarter Hochschule (2002 bis 2006), danach war er drei Jahre lang festes Ensemble-Mitglied am Jungen Theater Göttingen. „Ziemlich beste Freunde“ ist sein Tournee-Debüt bei Thespiskarren. Bei einer derart hochkarätigen Besetzung ist es kein Wunder, dass die mehr als 300 Besucher am Ende des Abends erfüllt nach Hause gehen konnten.

 
Artikel 26.09.2019

Am 2. Oktober jährt sich zum 150. Mal der Geburtstag von Mohandas „Mahatma“ Gandhi. Aus diesem Anlass lädt der KIL e.V. – Kulturverein Isar Loisach zu einen Filmabend mit dem preisgekrönten (acht Oskars) Kinofilm „Gandhi“ des Schauspielers und Regisseurs Richard Attenborough, am Mittwoch, 2. Oktober, Beginn 19 Uhr, Einlass 18 Uhr, in den großen Sitzungssaal des Wolfratshauser Amtsgerichts ein.

 
Veranstaltung 15.08.2025

15. August 25, 10.15–13.15 Uhr Kursleiterin: Barbara Jungwirth

 
Veranstaltung 06.11.2010

Leonhardi-Fahrt in Kreuth Zu Ehren des Viehpatrons Dass er ursprünglich Schutzpatron der Gefangenen war, ist heute kaum noch bekannt. Nach seinem Tod wurde er vom Landvolk wegen seiner Attribute,…

 
Artikel 25.09.2025

Die Fernwanderer nach Venedig starten am Münchner Marienplatz. In diesem Jahr begeben sich zwischen 40 und 50 Leute auf den Traumpfad des Wolfratshausers Ludwig Graßler.

 
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