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Polizeiserie „München 7“

Neue Staffel der Polizeiserie „München 7“ <Mehr…>

Im Gespräch mit Kabarettistin und Schauspielerin Monika Gruber

„Beim Film muss man früh raus, aber ich mach‘s mit dem Gefühl: Mensch, i fahr gern in d‘Arbeit.“

von Andrea Weber

Monika Gruber ist in der Rolle der Moni Riemerschmidt zu sehen, der vermeintlichen Kontrahentin von Marktfrau Elfi am Viktualienmarkt. Täglich kommt es zu Streitereien, geht es doch immer um Polizeibeamten Xaver Bartl (Andreas Giebel). Doch für Moni ist er nur ihr „Privatbulle“ aber nicht der Mann fürs Leben. Über den Film und ihre Rolle sprachen Andrea Weber und Fenny Rosemann mit Monika Gruber.

Oberland.de: Was gefällt ihnen an der Polizeiserie „München 7“ besonders gut?

Monika Gruber: Was Besseres kann uns Schauspielern nicht passieren, als dass Franz Xaver Bogner (Autor und Regisseur) die Drehbücher schreibt. Weil Franz a) schöne starke Frauenfiguren besetzt – und ich sage Ihnen, es gibt nicht viele Autoren, die das tun –  und b) bayrische Dialoge vorgibt, die man nicht lernen muss, die sind stimmig, die sind echt. Ich habe viel schon abgesagt, besonders dann, wenn ich sehe, der Mensch, der das geschrieben hat, spricht kein Wort Bayrisch.

Das heißt, für Sie passt bei „München 7“ einfach alles?

Ja, weil der Franz die Rollen den Menschen auf den Leib schreibt. Dass man an tollen Plätzen in München drehen darf und vor allem, dass es hier nicht um Spektakuläres geht – immer nur um Mord –  sondern um die kleinen zwischenmenschlichen Themen.

Fehlt ohne Mord und Dramatik dann nicht doch die Spannung?

Sagen wir mal so, heute bei der ganzen Krimi-Schwemme, finde ich es sogar gut, dass es mal mehr menschelt und nicht immer nur die Fakten des Kriminalfalls im Mittelpunkt stehen.

Sie sind als Kabarettistin bekannt. Was hat für Sie das Filmemachen, was die Bühne nicht hat?

Auf der Bühne ist man alleine, das hat natürlich den Vorteil, man kann machen was man will. Andererseits – sog i moi – ist es fast schon eine autistische Tätigkeit: das heißt, man muss sich nie an anderen orientieren. Ich finde, bei „München 7“ darf man an den schönsten Orten in München arbeiten und mit Menschen, mit denen man nach Drehschluss gerne auch mal gemeinsam ein Bierle trinken möchte. Beim Film muss man oft sehr früh aufstehen – nicht unbedingt meine Spezialität (sie schmunzelt) – aber ich mach‘s mit dem Gefühl: Mensch, i fahr gern in’d Arbeit.

Was war am Set die größte Herausforderung bisher?

Das war die Entführungsszene am Viktualienmarkt. Wir mussten mit Hilfe eines Stuntman lernen, wie man sich g’scheid hinfallen lässt. Dreißig Mal – das war ein langer Tag. Aber Spaß hat’s gemacht.

Fotos: Fenny Rosemann

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