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Herrmann: Religiöse Vielfalt gehört zu Bayern

Beim Amberger Symposium zur Freiheit der Religionsausübung hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann über religiöse Vielfalt, Religionsfreiheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt gesprochen.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat beim Amberger Symposium zur Freiheit der Religionsausübung über religiöse Vielfalt, Religionsfreiheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt gesprochen.

Laut Pressemitteilung des Bayerischen Innenministeriums verwies Herrmann darauf, dass Religion die Geschichte Bayerns geprägt habe. Neben dem katholischen Profil Bayerns nannte er auch die evangelische Kirche, insbesondere in Franken, sowie das Judentum als prägende Einflüsse für den heutigen Freistaat.

Herrmann erklärte, religiöse Vielfalt gehöre zu Bayern. Das Verhältnis zwischen Staat und Religion habe in Bayern eine besondere Geschichte. Zugleich verwies er darauf, dass Bayern und die Bundesrepublik Deutschland keine Staatsreligion hätten.

Der Innenminister stellte außerdem einen Zusammenhang zwischen religiösen Werten, gesellschaftlichem Zusammenhalt und demokratischer Ordnung her. Dabei nannte er unter anderem Hilfsbereitschaft, Gerechtigkeit und Solidarität als Werte, die für das Gemeinwesen wichtig seien.

Auch die Bedeutung von Religionsfreiheit und interreligiösem Dialog hob Herrmann hervor. Religion könne, wenn sie im Geist von Freiheit, Frieden, gegenseitigem Respekt und Menschenwürde gelebt werde, einen Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander leisten.

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