Als promovierte Chemikerin weiß Dr. Csilla Hoffmüller mit Elementen, Verfahren, Stoffen, Zusammensetzungen umzugehen. Bei ihrer Diplomarbeit untersuchte sie einst Strukturen eines Farbkörpers für keramische Glasuren und entdeckte damals schon ihre Liebe zur künstlerischen Gestaltung. 2015 begann sie ein Verfahren zu entwickeln, um lumineszierende Keramikprodukte herzustellen, die, wie sie sagt, „nachleuchten“. Das heißt, in Hoffmüllers Keramikkunst gehen im Dunkeln die Lichter an. Ab 1. Dezember sind ihre Arbeiten im Kunstturm am Schwankl-Eck zu sehen und käuflich zu erwerben.
Das Projekt „Die bespielbare Stadt“ der Stadt Bad Tölz öffnet Plätze und Flächen zum Spielen und bietet den Impuls, aktiv zu sein. Inklusion ist hierbei ein wichtiger Aspekt. Nicht immer ist es dabei notwendig, Spielplätze aufwändig mit speziellen Spielgeräten auszustatten. Manchmal haben auch eher kleinere Veränderungen eine große Wirkung. So wurde beispielsweise am Spielplatz im Taubenloch ein Klettergerüst farbig gestaltet, so dass auch Kinder mit einer Sehbehinderung dieses künftig besser nutzen können.
Nach zwei coronabedingten Absagen in den beiden Vorjahren hatten Bürgermeister Klaus Heilinglechner, Dritte Bürgermeisterin Annette Heinloth und Sportreferent Maximilian Schwarz nun in der Loisachhalle alle Hände voll zu tun, um den besten Sportlern der Stadt zu gratulieren. Showelemente und Musikeinlagen sorgten trotz der Vielzahl der Ehrungen für einen kurzweiligen Abend.
Die Arbeiten von Max Schmelcher beschäftigen sich immer wieder mit den Themen Vergänglichkeit und Vergangenheit. Mit alten Fotoplatten seines Großvaters und dem Werkstoff Moor schafft er eine spannende geschichtliche Verbindung zwischen einem fast 200-jährigen Kulturprodukt und einem mehr als 10.000-jährigen Naturstoff. Durch seine Objekte tritt der Künstler in einen vielschichtigen Dialog mit der Dauerausstellung im Erinnerungsort BADEHAUS.
Die Gedenkfeier in Wolfratshausen beginnt um 10:30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Andreas. Im Anschluss findet das Gedenken an alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft am Marienplatz statt.
Das Klavierquintett, bestehend aus den international tätigen Musikern Patrick Leung, Sophia Herbig, Manca Rupnik, Yue Yu und Jakob Kuchenbuch, lädt ein zu einem Abend ganz im Geiste Robert Schumanns und Johannes Brahms.
Zurzeit hängen großformatige, erdfarbige, abstrakte Bilder, die an Draufsichten von Dörfern und Weilern erinnern im Wolfratshauser Amtsgericht. Es gibt dort aber noch ein weiteres spannendes Thema: Verspielte Bildgeschichten, inszeniert wie ein Theater auf Leinwand – von Kriegern, Konkubinen, Günstlingen und Unterdrückten. Es sind Gemälde von Dr. Peter Kober aus Geretsried. Die Ausstellung ist noch bis Ende des Jahres im Obergeschoss der Wolfratshauser Behörde zu sehen.