Vom Symphonieorchester bis zur Percussiongruppe, vom Chor bis zum Rockmusiker, vom gregorianischen Choral bis hin zu elektronischer Musik, Fackeln und Feuerwerk, Lichtprojektionen und Bergfeuer: Der…
Oberland.de verlost 1x2 Eintrittskarten:
„Weihnachten bei den Buddenbrooks“ mit Friedrich von Thun am 19. Dezember 2014 in der Loisachhalle
Schreiben Sie einfach an gewinnen@oberland.de.
Der…
Die Hip-Hopper-Band „Mundwerk Crew“ aus dem Chiemgau mischten am Mittwoch die Stimmung beim Flussfestival auf, mit wasserdichtem Sound. Die acht Jungs ließen sich nicht von den Wetterkapriolen abschrecken. Nur das Publikum schien an diesem Flussfestivalabend nur zögerlich vor die Türe gehen zu wollen? Und überhaupt, wo waren eigentlich all die jungen Leute, die sich vom Hammer-Sound der Chiemgauer Hip-Hopper mitreißen hätten lassen können? Kurz vor Konzertbeginn waren die Tribünen-Ränge ziemlich verwaist, ehe vorwiegend junge Damen, die gerade noch bei Hugo und Aperol-Spritz an der Bar standen, vor der Bühne Platz nahmen. Hip-Hopper nehmen solche Situationen sportlich. Pünktlich ab acht Uhr wummerte der dumpfe Bass hörbar bis Waldram.
Narzisstische Größenphantasien und die Verführbarkeit durch das Böse zählen zu den menschlichen Urthemen. In der europäischen Literatur kulminiert dies im Teufelspakt des Faust. Sowohl Johann Wolfgang von Goethe, Thomas als auch Klaus Mann haben den Stoff und die damit verbundene Frage nach Erlösung in ihren Werken aufgegriffen. Daraus entwickelt eine aktuelle Schau im Bergkramerhof die Frage „Wie viel Faust sind wir heute“. Zu sehen sind in der von der Franz-Graf-von-Pocci organisierten Ausstellung noch bis Ende Januar Originaldokumente zur Entstehungsgeschichte der Romane von Thomas und Klaus Mann. Im Januar vertiefen ein Vortrag und eine Lesung die Thematik.
Die Arbeitslosenquoten in der Region zählen zu den niedrigsten der Bundesrepublik. Die Landeshauptstadt München und die Kommunen im direkten Umkreis prosperieren. Neue Arbeitsplätze entstehen und ziehen Menschen an. Touristen und Einheimische schätzen die vielfältigen Kulturangebote und Freizeitmöglichkeiten von den nahen Bergen bis zu den zahlreichen Seen. Die Region ist reich an Chancen. Doch unter der glitzernden Oberfläche der weiß-blauen Erfolgsgeschichte im Freistaat leben viele, die etwa finanziell nicht mithalten können. Um gegen die versteckte Armut zu kämpfen, hat Ursula Goepfert vor 15 Jahren den T.U.N.-Verein gegründet. Zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen im Landkreis haben sie und ihre Mitstreiter inzwischen mehr als 100000 Euro gesammelt.
50. Austellungsstation mit Vernissage, Film, Musik und einem Vortrag von Dr. Sybille Krafft:
Am internationalen Frauentag wird die 50. Station der Wanderausstellung „Wir lebten in einer Oase des Friedens…“ im Erinnerungsort BADEHAUS eröffnet. Diese Ausstellung über die Geschichte der jüdischen Mädchenschule, die von 1926 bis 1938 in Wolfratshausen bestand, wurde vor 20 Jahren von Mitgliedern des Historischen Vereins Wolfratshausen und der evangelischen Kirchengemeinde konzipiert. Anschließend wurde sie in ganz Deutschland gezeigt und mit dem Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung ausgezeichnet.
Tyczka Totalgaz zählt auch heuer wieder zu den 100 besten Arbeitgebern Deutschlands, und liegt mit Platz 43 im oberen Mittelfeld in der Kategorie der Unternehmen von 50 bis 500 Mitarbeitern. Zum sechsten Mal in Folge darf sich das Unternehmen am Geretsrieder Standort über die Auszeichnung im Rahmen des renommierten Wettbewerbs „Great Place to Work“ freuen. Tyczka Totalgaz erzielt stets beste Ergebnisse, angefangen vom Wohlbefinden seiner Mitarbeiter bis zur Unternehmensstrategie.
Die Kulturmanagerin von Wolfratshausen, Marlene Schretzenmaier, blickt zuversichtlich ins neue Jahr in Bezug auf die Kulturveranstaltungen. Sie hofft auf Lockerungen der Pandemie-Regeln, „wenn die Monate erst wieder wärmer werden“. Natürlich könne auch sie „nur einen Blick in die Glaskugel werfen“. Nichtsdestotrotz steht das Kulturamt in den Startlöchern und will vorbereitet sein, sollten Veranstaltungen im Sommer wieder möglich sein. Die Hoffnung liegt auf dem Flussfestival, auf dem Loisachhallen-Programm KulturPur, der Kunstmeile, dem Wirtefest und dem Schlittschuhvergnügen „Eiszeit“ zum Jahresende.
Am Sonntag, den 19.02.2023, ziehen die Narren wieder in die Wolfratshauser Altstadt ein. Auf dem Marienplatz zelebrieren großartige Garden aus Nah und Fern den Faschingstrubel.