Serie: Von Bad Bayersoien nach Venedig
Mit dem Fahrrad auf den Spuren alter Handelsstraßen
15. Etappe, 26.8.2013: Bad Bayersoien
Fahrtzeit: 19 h
Transportmittel: öffentliche Verkehrsmittel und unsere Fahrräder
Das Oddyseus-Szenario trat tatsächlich ein. Von Venedig fuhren wir mit der Regionalbahn nach Verona und von dort weiter nach Brenner. Wehmütig sahen wir die von uns und unseren Fahrrädern so hart erkämpften Etappen an uns vorbeiziehen. Die technischen Errungenschaften der Neuzeit sind tatsächlich nicht zu verachten, vergleicht man unsere Fahrt mit den Wanderzeiten der Römer.
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Mit dem Fahrrad auf den Spuren alter Handelsstraßen
13. Etappe, 24.8.2013: Mirano
Fahrtzeit: 6 h
Tageskilometer: 52
Endspurt, Teil 1: Wie kommen wir am schnellsten nach Venedig und am besten heute noch? Der Campingplatzbetreiber beschrieb uns Nebenstraßen und Wege, die uns am direktesten nach Venedig bzw. Mestre bringen sollten. Zu unserer Freude druckte er die erste Teilstrecke aus. Während dieser strategischen Überlegungen liefen die Hotelgäste von nebenan scharenweise an der Campingrezeption vorbei und ergötzten sich an dem „Camping-Zoo“ - so etwas hatten wir noch nicht erlebt.
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Mit dem Fahrrad auf den Spuren alter Handelsstraßen
12. Etappe, 23.8.2013: Vicenza
Fahrtzeit: 6 h
Tageskilometer: 65
Unser Tag begann mit der Suche nach dem Balkon der Julia aus Shakespeares bekanntem Werk. Doch den Balkon hat es nie gegeben. Erst Mitte des letzten Jahrhunderts wurde ein Balkon irgendwo im alten Verona angebracht, um Touristen zu bespaßen und auch die vermeintliche Grabstätte Julias ist mittlerweile eine kostenpflichtig. Betrübt verließen wir Verona in Richtung Venedig.
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11. Etappe, 22.8.2013: Verona
Fahrtzeit: 3 h
Tageskilometer: 51
Bei unserer Abreise unterhielten wir uns mit der Campingplatzbesitzerin, die wegen der aktuell in Rom diskutierten Gesetzesvorlagen gerade schlecht gelaunt war. Zur Beruhigung überließen wir ihr das von uns sehr geschätzte Buch über „Die Diktatur der Gutmenschen“ von Boris Grundl.
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11. Etappe, 20.8.2013: Pai
Fahrtzeit: 2,5 h
Tageskilometer: ca. 20
„Aufgestanden, kalt geduscht, regionale Eier organisiert und zum Wohlfühl-Frühstück verarbeitet. Zum Abschied schenkte uns die Campingplatz-Inhaberin ein Pint Bier. Um möglichst rasch voranzukommen fuhren wir auf der Bundesstraße.
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9. Etappe, 18.8.2013: Navene
Fahrtzeit: 3 h
Höhenmeter: ca. 70
Tageskilometer: ca. 20
„Wieder schliefen wir unter Weinreben, nahe an einem Fahrradweg. Nachdem wir zehn Kilometer bergauf und -ab geradelt waren, freuten wir uns über den Anblick des Gardasees. Wir stärkten uns am Ufer mit Omelette und Kaffee und schauten den abreisenden Autofahrern zu. Zum Zeitvertreib rätselten wir über verschiedene Autokennzeichen und freuten uns am See über die Atmosphäre aus Sonnenmilch und nackter Haut.
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8. Etappe, 17.8.2013: Mori
Fahrtzeit: 3 h
Höhenmeter: ca. 40
Tageskilometer: ca. 30
„Vorbeirasende Züge weckten uns auf. Wir frühstückten unter Weinreben, ausgeruht von der frischen Luft. Über uns flogen mehrere Leicht- und Modellflugzeuge. Auch heute waren es wieder über 30° C, sodass wir die Mittagssonne lieber im Schatten genossen.
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7. Etappe, 16.8.2013: Mattarello
Fahrtzeit: 6 h
Höhenmeter: ca. 50
Tageskilometer: ca. 55
„Vorfreudig schwangen wir uns auf die Räder, rollten über den Wochenmarkt in Egna und fuhren entlang der Etsch Richtung Trento/Trient entlang der Via Claudia. Nach zehn Kilometern verließen wir die Weinstraße.