Serie: Von Bad Bayersoien nach Venedig
Mit dem Fahrrad auf den Spuren alter Handelsstraßen
6. Etappe, 15.8.2013: Egna
Ruhetag
„Den heutigen Tag verbrachten wir in Egna/Neumarkt, weil uns die kleine Ortschaft architektonisch sehr gut gefiel und wir Gefallen an dieser Weinregion fanden. Seit Bozen fahren wir bereits auf der sogenannten Südtiroler Weinstraße, welche zugleich eine Teilstrecke der berühmten Via Claudia Augusta ist.
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Mit dem Fahrrad auf den Spuren alter Handelsstraßen
5. Etappe, 14.8.2013: Egna
Fahrzeit: 4 h
Höhenmeter: 100
Tageskilometer: 60,4
„Nach einer unruhigen, durchregneten Nacht brachen wir heute gegen 10 Uhr auf. Den ersten Besuch stattete uns eine Riesenmotte ab. Nach dem ersten Kaffee an der nächsten Imbissbude radelten wir schnurstracks nach Bozen.
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Mit dem Fahrrad auf den Spuren alter Handelsstraßen
4. Etappe, 13.8.2013: Klausen
Fahrzeit: 4 h
Höhenmeter: ca. 500-600
Tageskilometer: 46
„Durch Sterzing schlendernd starteten wir einen weiteren spannenden Tag unserer Radreise. Auf dem bergigen Weg nach Brixen waren viele Radfahrer unterwegs, obwohl Dienstag war, ein ganz normaler Wochentag. Ab und zu mussten wir wegens des steilen Anstieges unsere Räder schieben. Prompt entdeckten wir einen großen, zweistöckigen Bunker in einer unscheinbaren Felswand.
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Mit dem Fahrrad auf den Spuren alter Handelsstraßen
3. Etappe, 12.8.2013: Sterzing
Fahrzeit: 4,5 h
Höhenmeter: kaum selbstgefahrene
Tageskilometer: 58,9 (selbstgefahrene)
„Wir übernachteten wie die Pilger an einer alten Kapelle unter freiem Himmel. Geweckt wurden wir von einem alten Mann der in der Kapelle beten wollte und seinen Schäferhund dabeihatte. Nachdem wir unser Gepäck um zwei Konservendosen erleichterten, fuhren wir los Richtung Innsbruck. Die Strecke von Telfs nach Innsbruck war an dem Fluss Inn entlang unerwartet flach und hindernislos. Bis auf Daniels gebrochenen Gepäckträger kamen wir unversehrt – noch immer ohne Muskelkater – in Innsbruck an.
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Mit dem Fahrrad auf den Spuren alter Handelsstraßen
Etappe, 11.8.2013: Telfs
Fahrzeit: 7h
Höhenmeter: ca. 3000
Tageskilometer: 38,8
„Nachdem wir uns ausgiebig für den Tag stärkten, ging es gegen 11 Uhr los nach Mittenwald. Zur Feier der Grenzüberschreitung genehmigten wir uns einen Frühschoppen am Fuße des Karwendel. Nachdem wir uns gezielt über 1020 Höhenmeter verfuhren und aus Versehen auf dem Jakobsweg landeten, konnten wir mit viel Durchhaltevermögen doch noch die Grenze überschreiten.
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Mit dem Fahrrad auf den Spuren alter Handelsstraßen
1. Etappe, 10.8.2013: Wallgau
Fahrzeit: 6h
Höhenmeter: ca. 500
Tageskilometer: 53,1
Team Scharf startete am 10. August 2013 um 8.30 Uhr in Bayersoien. „In Saulgrub entdeckten wir den ersten Römerweg. Zwischen Altenau und Unterammergau fand sich der nächste Hinweis auf die Römer, ebenfalls in Form eines Straßennamens. Ob die Römer tatsächlich im Ammertal waren, ist jedoch nicht erwiesen.
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Mit dem Fahrrad auf den Spuren alter Handelsstraßen
Bad Bayersoien, 11.8.2013 - Von der Ammer bis an die Adria soll es gehen. Mit dem Fahrrad vom kleinen Bad Bayersoien im Bayerischen Oberland bis nach Venedig. „Team Scharf“ nennen sich die beiden Radler Daniel Haser und Stefanie Beyer aus Bad Bayersoien. Nach ihrer Teilnahme bei der Charity Rallye „7500 Kilometer durch sieben Länder von Dresden bis Banjul“ (wir berichteten, mehr…) radeln sie diesmal auf alten Handelsstraßen über die Alpen und informieren hier auf Oberland.de aktuell von ihrer Reise.
Der neue Kinofilm „Alpgeister“ von Dokumentarfilmer Walter Steffen ist für den Hauptpreis des NaturVision-Filmfestivals in Ludwigsburg (11. bis 14. Juli 2019) nominiert. NaturVision ist das wichtigste Filmfestival für Natur, Wildlife und Umwelt in Europa. Uraufführung: 4. Juli 2019 Flussbühne Wolfratshausen, bundesweiter Kinostart: 18. Juli 2019.
Heutzutage ist jeder gestresst – im Berufsleben wie in der Freizeit: Luise Kinseher braucht nur kurz das Publikum zu fragen, um sich das bestätigen zu lassen. Denn schließlich muss ja heute jeder möglichst lang jung und agil bleiben. Das war früher besser: Die Menschen sind schneller gealtert, hatten aber einfach mehr Zeit dafür. Die Tante Traudi schaute schon mit 30 wie 60 aus, blieb aber so bis 90. Die Kinseher ist dagegen schon seit 18 Jahren dreißig und weiß ganz genau, dass sie das nicht mehr lange durchhält. Ein Haus, Kinder, einen erwachsenen Mann wie andere Frauen ihres Alters hat sie nicht, ganz zu schweigen von der Altersvorsorge. Kinsehers Antwort: Ruhe bewahren.
Ein Jahr Tiny-Chaletdorf „Glockenalm“ in Aurach, Gemeinde Fischbachau geht zu Ende. Im Sommer wurden die kleinen Ferienhäuser, die mitten in der Natur stehen, sehr gut gebucht. Nun steht der kalte Winter bevor. Im vergangenen Jahr hatte sich gezeigt, die modern ausgestatteten Tinys sind kuschelig warm, und die Skipisten sowie Loipen sind nur wenige Autominuten entfernt. Wenn der Schnee vor der überdachten Terrasse rieselt, hat das einen ganz besonderen Winterflair.