Bisher begeistern hervorragende Bands und Kabarettisten die Publikumsbesucher. Es ist Halbzeit beim Flussfestival an diesem Wochenende mit tollen Veranstaltungen. Bis zum 23.7.2023 stehen noch einige Highlights auf dem Programm.
Was sind jetzt nochmal fossile Energieträger? Wie war das mit den CO2-Emissionen und dem Meeresspiegel? Und einen natürlichen Treibhausgaseffekt gibt es auch?
„Für mich soll's rote Rosen hageln“, heißt das aktuelle Programm von Franziska Wanninger. Am Mittwochabend stand die Musikkabarettistin erstmals auf der schwimmenden Flussfestivalbühne und hatte bei zwischenzeitlich starkem Gewitterregen Bedenken, dass die Niederschläge ihren Auftritt beeinträchtigen. Doch das begeisterte Publikum blieb bis zum Ende und spendete lauten Applaus.
Franziska Wanningers neues Kabarett-Solopgrogramm ist eine launige Hommage an die Leichtigkeit. Nur wie Sf stehen sich Freude und Abgrund näher als man glaubt! Da meint man „Oh Wunder!“ was das Leben für einen bereithält und am Ende ist es doch wieder bloß ein veganer Schweinsbraten. Also eine Zwiebel und ein Sträußerl Petersilie. Ja mei. „C’est la vie“ oder „Tel Aviv“ wie der Niederbayer sagt.
Wolfratshausen, 12.7.2023 - wie wunderschön doch Musik auf der Straße ist, durften die Wolfratshauser nun seit über sechs Wochen jeden Samstag erfahren. Ein Erfolg. Und damit geht das Projekt „Straßenmusik in Wolfratshausen“ weiter.
Die Nachfrage nach Tickets war so hoch, dass Flussfestivalorganisationsleiter Andreas Kutter eine zusätzliche Bestuhlung und weitere Stehplätze anordnete. So durften 580 Besucher das fulminante Konzert der siebenköpfigen Band Dreiviertelblut erleben.
Nein, sie waren nicht nur die “Vorband“ von Raggabund! Mit der Fünfmann-Reggaeband „Unlimited Culture“. teilten sich zwei ebenbürtige Spitzenbands aus München und Niederbayern den Abend am Flussufer. Sänger und Rastaman Lenny, mit Zöpfen bis zum Po und cooler Sonnenbrille, holte mit wummernden Herzschlag-Takt aus der Karibik, das Publikum bald schon aus den Sitzen. Da schien am Flussufer noch die Sonne. „Unlimited Culture“ waren die richtigen Stimmungsvorbereiter für die Brüder Paco Mendoza und Don Caramelo mit ihrem DJ am Soundsystem. Eine Sommerparty voller energetischem Rhythmus und tanz- respektive jump-begeisterten Publikumsgästen.
Nun ist es soweit. Das Flussfestival startete am Freitag mit einem bayerischen Bandabend der besonderen Art: Die Kapelle So & So kam im zweiten Anlauf nach Wolfratshausen. Vor zwei Jahren standen sie auf dem damaligen Festivalprogramm und mussten Absagen aus bekannten Gründen, über die man heute nicht mehr sprechen will – Corona. Für eine echte Überraschung als Vorband sorgten vier junge Musiker die sich „Die Reiwas“ nennen. Ein Kürzel, dass für Reichersbeuern und Waakirchen steht. Von dort kommen die drei Jungs mit ihrer Kontrabassistin. Sie machen ihre eigene Musik angelehnt an den guten alten deutschen Swing der 1950ger Jahre. Dass Flussfestival ist eröffnet. „Endlich wieder mit Opera-Tent“, freute sich die dritte Bürgermeisterin Annette Heinloth.