Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten Millionen von Deutschen ihre Heimat im östlichen Europa verlassen.
Es waren vor allem Frauen, die sich als erste auf den sehr beschwerlichen Weg machten. Mütter und Großmütter, Schwestern und Tanten – zusammen mit Kindern und Alten brachen sie auf in eine ungewisse Zukunft. Im Westen angekommen, hatten sie mit beengten Wohnverhältnissen, Nahrungsmittelknappheit, belastenden Kriegs- und Fluchterlebnissen sowie mit Vorurteilen der einheimischen Bevölkerung zu kämpfen. Vielen Frauen fiel es später schwer, über das Erlebte zu berichten, andere erzählten so oft davon, bis sie keine Zuhörer mehr fanden. Die Ausstellung „Ungehört – die Geschichte der Frauen“, die vom Haus des Deutschen Ostens konzipiert wurde, richtet ihren Blick auf Schicksale, Verluste und Leistungen von Frauen in den Jahren der Flucht, Vertreibung und Integration.
Wenn das Freie Landestheater Bayern in die Loisachhalle nach Wolfratshausen kommt, dann hat es immer ein besonderes Bühnenschmankerl im Gepäck. Dieses Mal, eines der berühmtesten Theaterstücke „Die Dreigroschenoper“, Text von Bertolt Brecht, Musik von Kurt Weill. Wer nun denkt, da gab es tragende Opern-Arien zu hören, hat sich geschnitten. Denn bei diesem Stück hat man es mit „Mackie Messer“ zu tun.
Innovationen sind nicht allein Sache von Großunternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Wegweisende Ideen und Neuentwicklungen entstehen vielmehr häufig in kleinen und mittelständischen Betrieben, den sogenannten KMUs. Solche, oft noch familiengeführte Unternehmen, können mit kreativen Lösungen für neue Produkte, Prozesse oder Geschäftsmodelle überraschen, weil sie von einer Vision getrieben sind, die von den Eigentümern und den Mitarbeitern gleichermaßen gelebt wird. Während die Konzernstrukturen großer börsennotierter Unternehmen mit ihren Hierarchien und umständlichen Entscheidungswegen hinderlich sein können, ist es KMUs möglich, schnell auf Chancen und neuen Entwicklungen im Markt zu reagieren.
November 1918: Der Erste Weltkrieg ist gerade zu Ende gegangen, da beginnen am Walchensee die Bauarbeiten für eines der bis dahin größten Elektrizitätswerke der Welt. Am 26. Januar 1924 wurde dieser Meilenstein der Ingenieurskunst offiziell in Betrieb genommen.Der historische Roman „Triebwasser“ anlässlich des 100. Geburtstags des Walchenseekraftwerks erzählt davon (Volk Verlag, 176 Seiten, ISBN 978-3-86222-503-3, 22 Euro): In kraftvoller, authentischer Sprache erzählt die Autorin Sandra Altmann von der Entstehungszeit des Technik-Wunderwerks Walchenseekraftwerk, und von einer kleinen Dorfgemeinschaft, die der Streit um den Einzug der Moderne in den Untergang treibt.
„It takes two to tango“ – es gehören immer zwei dazu. So der Titel der aktuellen Ausstellung mit Glas- und Bronze-Arbeiten von Ursula-Maren Fitz und Öl- und Acrylmalerei von Heinz Stoewer. Interessant ist: Wo trafen sich die Künstler erstmals, und warum sind sie der Meinung, dass ihre Kunst, so verschieden sie von Stil, Material, Form auch sein mag, zusammen harmoniert. Im „Treff im Turm“ wollen die Moderatorinnen Andrea Weber (Kultur-Journalistin) und Ute Schaeberle (Kommunikationsexpertin) mit den Künstlern auf „Du-und-Du“ erfahren: Wie sie leben und was lieben sie.
TheaterPur 2012/13 in der Loisachhalle
Teatro Delusio
Mit Familie Flöz
Zum Stück
Teatro Delusio spielt mit den unzähligen Facetten der Theaterwelt: Zwischen Bühne und Hinterbühne, zwischen…
Lesung mit Dinesh Bauer und Georg Unterholzner, umrahmt mit Musik von „Imbrothersation“ von Gregor und Rapael Mayrhofer. Spannend und voller Überraschungen präsentiert sich der Abend des 8. Juli 2016 im Garten der Stadtbücherei – nur bei schönem Wetter. Bei Regen findet die Veranstaltung im Foyer der Loisachhalle statt..
„Tanzende Pferde – Spiegelungen im Raum“
Kunstperformance – Aureliana Contemporary Dance Project
Menschen lieben Pferde, Menschen lassen sich durch Kunst inspirieren. Gezeigt wird eine…
Er ist der Musiker, der seine Klampfe packt und in Bushäuschen auftritt und dann „gespannt ist, was passiert“. Aber nicht nur. Mathias Kellner ist genauso gut auf den renommierten Bühnen zu Hause. Am 13. Dezember kommt der niederbayerische Liedermacher in die Kulturbühne Hinterhalt. Im Gepäck sein neues Album „Tanzcafé Memory“. Kellner stöbert gerne in der Vergangenheit. Auch im fünften und aktuellen Album arbeitet der gebürtige Straubinger die Zeit seiner Jugend auf – fernab, wie er sagt, von „kitschiger Landhausmoden-Romantik“. In seinen Songs „Vom wuidn Hund“ und vom „Mo, der in d’Schwammerl geht“ steckt tiefes Gefühl und feine Ironie. Unsere Mitarbeiterin Andrea Weber sprach mit dem 34-Jährigen, der mit der „guten, alten Zeit“ aufräumt.