Wenn er nicht gerade eine seiner schrägen Figuren zum Leben erweckt, schlüpft der Münchner Puppenkabarettist Josef Pretterer selbst in diverse Rollen und zugleich ins Gemenge seiner selbstgebauten, lebensgroßen Puppen aus Pappmasche und Nesselstoff. Quasi als Vorbote auf die diesjährigen Geretsrieder Kulturtage PiPaPo (22. bis 27.11.) kommt der preisgekrönte Puppenspieler am 12. November in die Kulturbühne Hinterhalt mit seinem Programm „Gen-ial“.
Die Lange Nacht der Münchner Museen hat seit über 20 Jahren ihren festen Platz im jährlichen Kalender der Stadt. Für diejenigen, die diese Veranstaltung im letzten Jahr bereits vermisst haben, gibt es nun die gute Nachricht, dass am Samstag, den 16. Oktober 2021, von 18 bis 1 Uhr wieder eine Lange Nacht geplant ist: Über 60 Museen, Sammlungen, Galerien, Kirchen, architektonische Schmuckstücke und besondere Orte laden zum nächtlichen Streifzug durch Kunst, Kultur, Naturwissenschaft und Technik.
BuffZack präsentiert eine Musik, die sich in keine Schublade stecken lässt. Die Münchner Band kommt am Freitag, den 29. April im Rahmen der Reihe "LoisachJazz" im Foyer der Loisachhalle in Wolfratshausen.
Zwei Reisen nach Tunesien, fünf Künstler und eine faszinierende Entdeckung: Wie Licht und Landschaft die Malerei veränderten, zeigt das Franz Marc Museum in Kochel.
Zu einer Ausstellung, in der Formgebung und Farbmalerei wie beim Tango verschmelzen, „gehören immer zwei dazu“. Heinz Stoewer und Ursula-Maren Fitz zeigen Aktmalerei und Abstraktionen in Öl und Acryl in Kombination mit Glas und Bronze. Die Eröffnung am kommenden Donnerstag, 22.2. um 19 Uhr wird von der Gruppe „Mind to Soul Gang“ musikalisch begleitet. „It takes two to tango“ so der Titel der Ausstellung im Kunstturm.
Es brutzelt und qualmt. Aus den Tonnen lodert Feuer. Aus dem großen Theaterzelt, mit seinem Sternenhimmel, klingt Musik - Bunterkunst am Geretsrieder Kulturherbst sollte so ähnlich wie das Münchner Tollwood werden. Ist es nicht. Es ist besser geworden, so hört man bereits erste Stimmen der Besucher sagen. Es hat sich wie ein Lauffeuer herumgesprochen, dass hier die Kunst den Kommerz besiegt - aus dem ganzen Oberland kommen die Besucher.
Im Foyer der Loisachhalle war am Freitagabend ganz schön was los. Überraschenderweise waren viele Eltern mit Kinder im Grundschulalter zum Jazzkonzert mit dem Auwald Trio gekommen. Es stellte sich heraus, dass Schlagzeuger Lorenz Rutigliano auch Musiklehrer an der Wolfratshauser Musikschule ist und seine Schützlinge reihenweise angelockt hatte, damit sie sehen und hören können, wie ein richtiger Jazz-Drummer den Besen schwingt. Kurzum, was dieses Trio präsentierte, war ein Konzert mit derart vielen verschiedenen musikalischen Ausdrucksformen. Da war vom Swing angefangen bis zum Landler alles mit dabei.
Es scheint, als würden sich Linien, Bögen, Kreise in sich drehen, sich verwickeln und winden, sich fortsetzen und wiederkehren. Es sind geometrische, analytische, optische Bilder - Abstraktionen, die eine klare Sachlichkeit spiegeln. Rigmar Osterkamp aus Bichl stellt seine mit dem Computer programmierten Kunstwerke derzeit im Königsdorfer Rathaus aus. Rigmar Osterkamp macht Kunst per Code.
Mit neuem Album „Almost there“ kamen Peter Schneider (Gitarrist der Stimulators) und „Sir“ Oliver Mally (Leadsänger und Gitarrist) kürzlich in die Kulturbühne Hinterhalt. Zwei Blues-Profis, die diese Musik mit großer Leidenschaft präsentieren können. Eines war klar: Das wird ein Hochgenuss. Um es gleich vorwegzunehmen: Das Publikum, allesamt Blues-Fans, war am Ende außer Rand und Band.
Mit zwei hochwasserbedingten Konzertverlegungen und einem abgesagten Auftritt begann die zweite Woche des Flussfestivals alles andere als geplant. Umso mehr freute sich der aus der Oberpfalz angereiste Musikkabarettist Helmut A. Binser, dass er sein aktuelles Programm „Löwenzahn“ auf der schwimmenden Bühne präsentieren durfte.