Am Geretsrieder Kulturherbst trat Willy Astor als Wortakrobat auf und Willy Astor mit dem Geretsrieder Musiker Titus Vollmer als poetischer Soundmacher. Mit seinem wundervollen Instrumentalstück „Nautilus“ ging es am Ende eines fast dreistündigen Konzerts inklusive Pause in die Tiefen der Klangwelt hinab. Dabei wurden die Bühnenspots gedimmt und die Raumbeleuchtung in nachtblau getaucht. Das war ein Wort- und Klangkonzert vom Feinsten.
Weilheim-Schongau, 12.10.2021 - Von körperlichen und seelischen Folgen Betroffene wünschen sich Austausch. Im Landkreis Weilheim-Schongau soll eine Long Covid-Selbsthilfegruppe gegründet werden. Diese Initiative von Betroffenen, die sich Verbesserung oder Linderung durch gemeinsamen Austausch erhoffen, wird vom Selbsthilfebüro des Landratsamts Weilheim-Schongau bei der Gründung mit praktischen Hilfen unterstützt. Die Auftaktveranstaltung findet am Montag, den 25. Oktober 2021.
Bad Tölz-Wolfratshausen, 12.10.2021 - Innovative Software macht es möglich: auf der Plattform „Ausbildungskompass Job-Speed-Dating digital“ finden sich Schüler*innen und Unternehmen wie bei einer Partnerbörse und verabreden sich für den 28. Oktober 2021 zu einem virtuellen Vorstellungsgespräch.
Für Jung und Alt, für alle war heuer was dabei. Am Kulturherbst fiel auf, wie sich das Publikum täglich veränderte. Da kamen die gediegenen Klassikfans, dann wieder die lässigen Rock’n’Roller. Mal sah man die Fans des gepflegten Kabaretts über den Festplatz schlendern. Im Roten Pavillon rockte die Jugend. Die Geretsrieder Band „Merged“ mischt gecoverte Pop- und Rockhits aus den 1990gern bis heute zu ihrem eigenen Stil mit energisch frischem Esprit.
Der diesjährige Geretsrieder Kulturherbst bot für alle Generationen ein hervorragendes und vielseitiges Programm, von Theater, Rock’n’Roll bis zur Klassik. Auch der Seniorennachmittag mit dem Konzert in der Geretsrieder Petruskirche wurde gerne besucht. Es spielte der Pianist und Komponist Fredi Auer aus Huppenberg bei Königsdorf. Seine sanfte Musik strahlt Romantik und eine von der Natur gegebene Zurückhaltung aus. Sein Programm heißt: „Erinnerungen an eine schöne Zeit“. Seine empathische Musik kann nur dort entstehen, wo Mensch, Tier und Natur eng zusammenleben.
Diese Musik ist heute noch so gefragt, wie einst. 40 Jahre Erfolgsgeschichte, die da heißt: „Original Bavarian Rock’n’Roll“. Allesamt Spitzenmusiker mit grauen Schläfen, die es aber drauf haben die junge Generation von den Hockern zu reißen. Die Spider Murphy Gang kam am Mittwochabend ins Kulturherbstzelt und spätestens nach dem berühmten Gassenhauer „Schickeria“ kochte das ausverkaufte tausendmannstarke Theaterzelt am Festplatz. Die Münchner Rock’n’Roller haben ihren berühmten Party-Hit von 1981, der heute noch in jedem Festzelt, bei jedem Apre Ski ins Programm gehört, clever als dritten Song gesetzt. Heißt: Opa, Tante, Enkel und die Jugend sprangen auf und tanzten nonstop. Und diese Bombenstimmung ließ bis zum Ende nicht mehr nach.
Zum vierten Mal bringt die Stadt Wolfratshausen in Zusammenarbeit mit dem Verein Lebendige Altstadt Wolfratshausen (LAW) und dem Werbekreis Einkaufstadt Wolfratshausen die Stadtkarte „Wolfratshausen entdecken – Shopping und Erleben“ heraus. Auf dem in verschiedene Stadtteile und Themengebiete gegliederten Faltplan sind nahezu 400 Adressen eingezeichnet. Die Palette reicht von Restaurants über Kunst und Handwerk bis hin zu Service und Dienstleistungen.
Zum Finale des Kulturherbstes kommt am letzten Sonntag, den 10. Oktober, ein deutscher Superstar nach Geretsried. Annett Louisan – die zierliche, blonde Frau mit der hellen zarten Stimme, die deutliche Ansagen in ihren Liedern unter die Zeilen legt. Mit ihrem Debütalbum „Bohème“ und dem Titelsong „Das Spiel“ hatte sie einen riesigen Erfolg. In dem Lied dreht sie den Spieß um, und erklärt den Macho-Männern, wie selbstbewusst Frauen sind. Nun kommt die heute 44-jährige Sängerin mit Band und stellt ihr neues Album „Kleine große Liebe„ vor. Unsere Mitarbeiterin Andrea Weber sprach mit Annett Louisan über Kunst, Musik und Dinge, die die sanft anmutende Sängerin auch mal wütend macht.
„Es ist eine Ehre für uns, diese Songs am Leben zu halten“, erklärt Sänger Markus Engelstädter die Motivation des Ensembles „The Magic of Queen“. Die klassischen und rockigen Coverversionen von Hits der britischen Rockgruppe Queen begeisterten am Montagabend rund 600 Besucher im Kulturherbstzelt.
Das Beste aus 16 Jahren Bandgeschichte versprach Herbert Pixner seinen gut 900 Publikumsgästen am Sonntagabend im Kulturherbstzelt. Und die wussten, was ihnen blühen wird. Nämlich die ganze musikalische Vielfalt der Südtiroler Alpenwelt. Eine Musik mit Weitblick von ganz hoch oben oder anders gesagt. Eine Musik, die mit so vielen instrumentalen Facetten ein Hochgenuss ist und ein absolutes Alleinstellungsmerkmal hat. „Wo kimmst‘ Du her?“ hörte man Leute mit österreichischem Akzent leise flüstern. Wenn das Herbert Pixner Projekt auftritt, dann funktioniert die Buschtrommel, dann spricht es sich weit herum.