In der Offenen Werkstatt Nagel und Faden am Bunsenweg 11 in Geretsried gibt es auch im Januar ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für Jung und Alt.
Testfazit: Wer von Hinterriß aus in Richtung Talschluss auf die Loipe geht, wird die Eng wohl zu kaum ein anderen Jahreszeit weniger besucht erleben als an einem mit Schneefall beginnenden Hochwintertag. Das bietet ein ungewohntes Flair im für seine wilde Natur bekannten und daher oft gut besuchten Karwendelgebirge. Wenn die Sonne rauskommt, bietet die Loipe von Hinterriß bis zum Großen Ahornboden und zurück reichlich Gelegenheit, um auf die zerklüfteten Felsmassive links und rechts zu schauen. Weil die Mautstraße im Winter geschlossen ist, können die Wintersportler dafür umso tiefer in die Natur eintauchen. Für die insgesamt um die 28 Kilometer lange Strecke sollten die Langläufer aber konditionsstark und techniksicher sein. Wer unterwegs zu essen und zu trinken haben will, muss alles einpacken. Eine Einkehrmöglichkeit gibt es entlang der Loipenstrecke nicht.
Mit Verschneiter Wald (1909) erweitert das Franz Marc Museum in Kochel am See seine Sammlung um ein Schlüsselwerk aus Marcs früher Schaffensphase. Das Gemälde war bereits in der ersten Ausstellung des Künstlers in der Münchner Kunsthandlung Brakl zu sehen und lässt in seiner verdichteten, existenziell aufgeladenen Naturauffassung und der expressiven Farbigkeit Marcs Bewunderung für Edvard Munch deutlich werden.
Schimmernd und schillernd endet im Hollerhaus ein Ausstellungsjahr mit großartigen Künstlern. „Goldzauber“ hing in der Luft. So lautet auch der Titel der aktuellen Ausstellung, präsentiert von dem Schmucklabel Aeleila von Laura-Maria Stöckl und Sonja Bönisch und arrangiert mit den Bildern der Künstlerin Helga Kallweit. Am kommenden Wochenende 20. und 21. Dezember ist die Ausstellung ein letztes Mal geöffnet.