Das Magazin für das Bayerische Oberland
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Artikel 23.11.2015

Stadt Wolfratshausen zeigte „Ziemlich beste Freunde“ in der Loisachhalle Metamorphosen einer Beziehung von Thekla Kraußeneck Wolfratshausen, 23.11.2014 - „Ziemlich beste Freunde“ war ein Kino-Hit, der deutschlandweit neun Millionen Menschen in die Lichtspielhäuser gezogen hat. Entsprechend hoch waren am Donnerstagabend die Erwartungen: Mehr als 300 Tickets wurden für die in der Wolfratshauser Loisachhalle aufgeführte Theateradaption des Tournee-Theaters Thespiskarren verkauft. Die Besucher wurden belohnt: Ob pointierte Dialoge, ein pfiffiges Bühnenbild oder überzeugende Schauspieler, „Ziemlich beste Freunde“ hatte alles zu bieten, was ein unterhaltsamer Theaterabend braucht. Geschichten, die das Leben schreibt Dass es eine hochwertige Veranstaltung werden würde, zeigte sich schon im Foyer der Loisachhalle, wo ein aufwändig gestaltetes und informatives Programmheft auslag. Dieses gab etwa Auskunft darüber, dass „Ziemlich beste Freunde“ auf einer wahren Geschichte beruht: Die Autoren Olivier Nakache und Éric Toledano, die das Drehbuch zum Film geschrieben hatten, ließen sich von dem Leben des Querschnittsgelähmten Philippe Pozzo di Borgo inspirieren, dem aus einem alten Adelsgeschlecht stammenden früheren Chef der Champagner-Dynastie Pommery. Mit erst 42 Jahren stürzte di Borgo mit dem Gleitschirm ab, seither sitzt er im Rollstuhl, und ganz ähnlich wie Philippe in „Ziemlich beste Freunde“ heuerte er einen arbeitslosen algerischen Kleinkriminellen aus den Pariser Vororten als Pfleger an, mit dem er sich anfreundete. „Schon gut, bleiben Sie sitzen“ Die nicht ganz einfache Beziehung zwischen dem fiktiven Geschäftsmann und seinem Betreuer-wider-Willen brachten Timothy Peach als Philippe und Felix Frenken als Driss nicht nur glaubhaft auf die Bühne, sondern vor allem auch witzig – eine echte Glanzleistung angesichts des schwierigen Themas. Gnadenlos flogen die schlagfertigen Sprüche hin und her: „Krass, Mann! Das ist ja ein Kinderporsche!“, ruft der respektlose, manchmal cholerische Driss angesichts des Elektro-Rollstuhls, in dem der reiche Philippe sitzen muss. Eigentlich kommt Driss nur vorbei, um sich eine Unterschrift für das Arbeitsamt zu holen, denn die Beschäftigung tatsächlich aufzunehmen – das hat er ganz gewiss nicht vor. „Es tut mir leid, ich kann Sie leider nicht hinausbegleiten“, sagt Philippe trocken, als Driss mit dem Versprechen wieder von dannen zieht, er könne die gewünschte Unterschrift am nächsten Tag mitnehmen. „Schon gut, bleiben Sie sitzen“, ruft Driss über die Schulter. Als er am nächsten Tag wie versprochen wiederkommt, erhält er tatsächlich eine Unterschrift – und zwar auf seinem Arbeitsvertrag. Eine ungewöhnliche Freundschaft Philippe – der vor allem eins nicht will: Mitleid – hat anfangs noch so seine Probleme mit Driss, und Driss hat noch viel größere Probleme mit Philippe. Noch am Morgen seiner Anstellung soll er Philippe Kompressionsstrümpfe anziehen. „Mach ich nicht, so was mach ich nicht!“, konstatiert Driss vehement, wissend, dass ohne diese Strümpfe Philippes Blut nicht richtig zirkulieren kann, so dass er ohnmächtig werden könnte. Ein bis zwei Minuten stehen Philippe und Driss schweigend nebeneinander, bis Driss endlich nachgibt und Philippes Füße in die Strümpfe zu zwängen beginnt. Philippe kommentiert das so: „Sie ziehen mir die Strümpfe an … Sie tragen einen Ohrring … ich finde, das passt sehr gut zusammen.“ Aus diesem von schwarzem Humor und Sarkasmus geprägten Beziehung erwächst nach und nach eine Akzeptanz, die der Zuschauer anfangs nicht für möglich hält. Driss, durch seine soziale Benachteiligung nicht weniger an den Rand der Gesellschaft gedrängt als Philippe, entwickelt ein Verständnis für Philippes Situation; und Philippe, anfangs unnahbar und kühl, fast feindselig, beginnt sich zu öffnen. Driss beginnt sich für Kunst und Dichtung zu interessieren; Philippe hört bald nicht mehr nur Klassik, sondern Pop-Musik. Auch Philippes zugeknöpfte Assistentin Magalie, gespielt von Sara Spennemann, vollzieht die Metamorphose zur aufgeschlossenen Freundin, die über Driss' Weggang am Ende sogar betrübt ist. Hochkarätige Besetzung Mit dem Tournee-Theater Thespiskarren hat die Stadt Wolfratshausen einen Volltreffer gelandet. Hier waren echte Profis am Werk: Von der Bühne über die Accessoires bis hin zu der Darbietung stimmte einfach alles. Eine Zuschauerin sagte nach Ende der Vorstellung: „Bis zuletzt habe ich gedacht, der Schauspieler, der Philippe gespielt hat, wäre wirklich querschnittsgelähmt!“ Mit diesem Eindruck dürfte sie nicht allein gewesen sein. Der britisch-deutsche Schauspieler Timothy Peach besuchte von 1984 bis 1988 die Staatliche Hochschule für darstellende Kunst in Stuttgart und war als freischaffender Schauspieler an zahlreichen Produktionen in den Bereichen Kino, Film, Fernsehen, Theater, Hörbuch und Hörspiel beteiligt. Felix Frenken studierte ebenfalls Schauspiel an der Stuttgarter Hochschule (2002 bis 2006), danach war er drei Jahre lang festes Ensemble-Mitglied am Jungen Theater Göttingen. „Ziemlich beste Freunde“ ist sein Tournee-Debüt bei Thespiskarren. Bei einer derart hochkarätigen Besetzung ist es kein Wunder, dass die mehr als 300 Besucher am Ende des Abends erfüllt nach Hause gehen konnten.

 
Artikel 23.11.2015

Geltinger Kulturtage PiPaPo - Pinsel, Pauke, Poesie im Hinterhalt Witzige Cartoons und experimentelle Klänge Von Peter Herrmann Geretsried/Gelting, 23.11.2014 – Die Cartoon-Ausstellung mit Bildern von Tommy Weiss und Erik Liebermann in der Kulturbühne Hinterhalt wurde am Freitagabend von der Hollerhaus-Galeristin Lia Schneider-Stöckl. Nach der Vernissage brillierten Ralph Kiefer Sängerin Anaj und Visual-Artist Charles S. Kuzmanovic mit einem experimentellen Soul-Jazz-Konzert.

 
Artikel 23.11.2015

Geltinger Kulturtage PiPaPo - Pinsel, Pauke, Poesie im Hinterhalt Schattenspiele und Zauberspektakel Von Peter Herrmann Geretsried/Gelting, 23.11.2014 – Mit einer gekonnten Mischung aus Schattenspiel und Commedie dell‘Arte sorgte das Theater Continental am Samstagnachmittag für leuchtende Kinderaugen. Besonders lobenswert: Das PiPaPo-Team lud zu dieser Veranstaltung auch die Familien von Asylbewerbern, die sich den Eintritt nicht leisten konnten, ein. Im Anschluss an „Marco Polos Abenteuer“ durften die Kinder selbst Scherenschnitte basteln. Der Abend des vorletzten PiPaPo-Tages stand dann ganz im Zeichen der spektakulären Zaubershow von Ben Profane.

 
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Stadt Wolfratshausen zeigte „Ziemlich beste Freunde“ in der Loisachhalle Metamorphosen einer Beziehung von Thekla Kraußeneck Wolfratshausen, 23.11.2014 - „Ziemlich beste Freunde“ war ein Kino-Hit, der deutschlandweit neun Millionen Menschen in die Lichtspielhäuser gezogen hat. Entsprechend hoch waren am Donnerstagabend die Erwartungen: Mehr als 300 Tickets wurden für die in der Wolfratshauser Loisachhalle aufgeführte Theateradaption des Tournee-Theaters Thespiskarren verkauft. Die Besucher wurden belohnt: Ob pointierte Dialoge, ein pfiffiges Bühnenbild oder überzeugende Schauspieler, „Ziemlich beste Freunde“ hatte alles zu bieten, was ein unterhaltsamer Theaterabend braucht.

 
Artikel 23.11.2015

Loisachhalle Wolfratshausen Spritzig-witziger Abend mit Hannes Ringlstetter Von Thekla Kraußeneck Wolfratshausen, 26.11.2014 - Hannes Ringlstetter nimmt kein Blatt vor den Mund. Dafür lieben ihn die Leute: Fast bis auf den letzten Platz besetzt ist die Loisachhalle, als der Münchner Kabarettist, Musiker, Schauspieler und Autor am Freitagabend die Bühne betritt. Schon sein Einstiegssatz lässt schallendes Gelächter durch den Saal laufen: „Eine ganze Woche freu ich mich scho auf euch. Ganz ehrlich … wir waren in Österreich …“ Eine Kunstpause für ein Seufzen, dann: „Grüßt euch. Hier ist alles wieder normal.“

 
Artikel 23.11.2015

Kulturpreis Wolfratshausen Stadt ehrt ehemaligen Waldramer Chorleiter Tom Sesto Von Peter Herrmann Wolfratshausen, 28.11.2014 – Tom Sesto wurde für sein „herausragendes künstlerisches und kulturelles Wirken“ mit dem Kulturpreis 2014 im Rathaus geehrt. Bürgermeister Klaus Heilinglechner und Kulturreferent Alfred Fraas würdigten in ihren Reden die Verdienste Sestos. In seiner Laudatio erinnerte der CSU-Stadtrat an das pädagogische und kulturelle Wirken des Preisträgers. Die Mitglieder der Waldramer Tanzlmusi, die einst bei Tom Sesto das Singen gelernt hatten, sangen dem vielseitigen Kulturpreisträger mehrere Ständchen.

 
Artikel 23.11.2015

Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe Reiner Berchtold erhält Dörte-Sambraus-Preis Von Peter Herrmann Wolfratshausen, 1.12.2014 – Zu Ehren von Dörte Sambraus, der verstorbenen Gründerin der Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe, hat Alexander Brochier 1996 einen Preis gestiftet, der Privatpersonen und Firmen für ihr außergewöhnliches Engagement ehrt. Dieses Jahr durfte der ehemalige Wolfratshauser Bürgermeister Reiner Berchtold im Krämmel-Forum die Bronzeplastik „Der Gratulant“ entgegennehmen.

 
Artikel 23.11.2015

Kirchenkonzert in St. Josef in Tutzing Mit der „Marienvesper“ bricht Monteverdi auf in eine neue Zeit Tutzing, 5.12.2014 - Der Kirchenchor St. Joseph in Tutzing singt am 14. Dezember 2014 die „Marienvesper“ von Claudio Monteverdi in der Pfarrkirche -st. Josef in Tutzing. Es ist ein in mehrfacher Hinsicht außergewöhnliches, bedeutsames und berühmtes Werk. Claudio Monteverdis "Marienvesper" gilt als das prächtigste und "früheste der wirklich bedeutsamen großen Werke abendländischer Kirchenmusik“, so Dirigent Helmuth Rilling. Neben Händels „Messias“ und der h-Moll-Messe Bachs gehöre sie zu den Höhepunkten geistlicher Kompositionen. Mit diesem „Vespro della Beata Vergine“ markierte Monteverdi (1567–1643) den Aufbruch in eine neue Zeit, den Übergang vom Alten (der Renaissance) zum Neuen (dem Frühbarock). Sein bahnbrechendes Werk verhalf Monteverdi 1610 zum Posten des Kapellmeisters des Markusdoms in Venedig, wo er in seiner 30-jährigen Tätigkeit der berühmten venezianischen Doppelchörigkeit zur Blüte verhalf. Drei Jahre zuvor hatte er bereits die erste Oper der Musikgeschichte, „Orfeo“, komponiert. Mit der Wucht ihrer sechs-, acht-, ja sogar zehnstimmigen Chorteile ist die „Marienvesper“ prädestiniert, dem Publikum ungewöhnlichen Hörgenuss zu vermitteln. Das gesamte Werk ist geprägt vom Wechsel zwischen Chorpassagen und Abschnitten für Gesangssolisten, die sieben Barock-Spezialisten aus Wien übernehmen. Tutzinger Jugendlichen gestalten die „Sonata sopra Sancta Maria“ Der Tutzinger Kirchenchor St. Joseph ist eine Kooperation mit dem Wiener "Choeur du soleil“ (Leitung: Gerlinde Bachinger) eingegangen. Beide singen die „Marienvesper“ am 7. und 8. Dezember bei Konzerten in Wien und am 14. Dezember unter der Leitung von Helene von Rechenberg in Tutzing. Bemerkenswert, dass ein Chor aus Tutzinger Jugendlichen die „Sonata sopra Sancta Maria“ gestaltet. Sehr beliebt bei Musikfreunden ist der Hymnus „Ave maris stella“ („Meerstern, sei gegrüßet“). Er glänzt durch seine wunderbar melodiöse Form und vermittelt den Zuhörern quasi bereits einen Blick ins Paradies. Immer wieder sind in dem Werk Doxologien zu hören, Lobpreisungen an Gott („Gloria Patri“). Ein Ensemble mit historischen Instrumenten wie Zinken, Posaunen, Streichergruppen oder Theorben sorgt für die musikalische Basis der Aufführung. So könnte man sich beim Konzert ein wenig in den Markusdom von Venedig versetzt fühlen, für den Monteverdi die „Marienvesper“ komponiert hat. Konzert Sonntag, 14. Dezember 2014, 17 Uhr Pfarrkirche St. Joseph Tutzing, Kirchenstr. 10 Claudio Monteverdi (1567-1643): Marienvesper (Vespro della Beata Vergine) Kirchenchor St. Joseph, Tutzing Choeur du soleil, Wien Ensemble mit historischen Instrumenten Solisten: Martina Daxböck, Anna Kargl, Martina Hübner, Bernd Fröhlich, Wilfried Rogl, Matthias Haid, Helmut Pohorec Leitung: Helene von Rechenberg Eintritt: 20 Euro / 15 Euro, Jugendliche 10 Euro Vorverkauf: Pfarrbüro St. Joseph, Tutzing (Kirchenstr. 10, 08158 / 99 33 33) Buchhandlung Held, Tutzing (Hauptstr. 70, Tel. 08158 / 83 88 Tourismusbüro Tutzing (Leidlstr. 1, Tel. 258 850) Veranstalter: Pfarrei St. Joseph, Tutzing Kirchenstraße 10 82327 Tutzing www.st-joseph-tutzing.de Tel. 08158 / 99 33 33

 
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Oberland.de hat sich für Sie umgeschaut und hier die Termine der schönsten Weihnachtsmärkte zusammengestellt.

 
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