Das Magazin für das Bayerische Oberland
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Artikel 23.11.2015

Bavaria Vista Club Openair-Festival auf der Kreutalm Grandioses "Filmfestival" von Andrea Weber Großweil, 23.6.2014 - Geniales Wetter, viele Besucher und viel, viel gute Live-Musik in bayrischer Mundart gab es am Sonntag ab 14 Uhr auf der Kreutalm an der Glentleiten, im Rahmen des Open Air-Festivals „Bavaria Vista Club“ zu genießen. Während sich die Musikgruppe aus ganz Oberbayern nacheinander auf der Bühne präsentierten, saßen die Besucher im Biergarten bei kühlem Radler oder deftiger Schweinshaxn und genossen die variantenreiche Musik, die von traditionellen Jodlern, über interkultureller Volksmusik bis hin zu Blues, Ska und Reggae reichte. Aber nicht jeder war hier zum Vergnügen da, denn das Open Air-Festival war gleichzeitig Drehtermin für die Live-Mitschnitte aller Künstler, die im neuen Kinofilm „Bavaria Vista Club“ von Walter Steffen eine Rolle spielen. Deshalb liefen von allen Seiten Kameras mit.

 
Artikel 23.11.2015

Griechische Gemeinde Geretsried Prächtige Jubiläumsstimmung beim Patronatsfest Von Peter Herrmann Geretsried, 29.6.2014 – Vor 30 Jahren gründete sich die Griechische Gemeinde Geretsried. Die gestrigen Jubiläumsfeierlichkeiten auf dem Karl-Lederer-Platz verbanden die Hellenen mit ihrem 18. Patronatsfest. Es war eine gute Entscheidung, bereits um 13 Uhr mit den Feierlichkeiten zu beginnen. Denn zu diesem Zeitpunkt war Petrus den Griechen noch wohlgesonnen und sorgte für nahezu südländische Temperaturen. Kalte Getränke, Gebäck sowie griechische Grillspezialitäten fanden reißenden Absatz. Die schattigen Plätze in den Zelten füllten sich rasch.

 
Artikel 23.11.2015

Verein "Bürger fürs Badehaus Waldram-Föhrenwald" Überregionale Unterstützung für künftige Gedenkstätte Von Peter Herrmann Wolfratshausen/Waldram, 2.7.2014 – Rund 60 von insgesamt 262…

 
Artikel 23.11.2015

Jugendtheaterstück in Wolfratshausen Flucht in eine andere Welt Von Andrea Weber Wolfratshausen, 7.7.2014 – Ein eindrucksvolles Theaterstück, gespielt von deutschen Profischauspielern und ausländischen Mitbürgern in Laienrollen. Integration, Toleranz und Verständnis waren die Kernaussagen in dem Bühnenstück „Der Junge mit dem Koffer“, das am Donnerstagmittag für Schüler aus Wolfratshausen in der Loisachhalle aufgeführt wurde.

 
Artikel 23.11.2015

Das Trio „La Banda Ki“ im Foyer der Loisachhalle Kammermusikalisches Potpourri von Andrea Weber Wolfratshausen, 8.7.2014 – Eine Reise durch die europäische Volksmusik präsentierte das Trio „La Banda Ki“ am Donnerstagabend im Foyer der Loisachhalle und zeigte eindrucksvoll, wie die klassische Musik von Volksmusik geprägt ist. Von der temperamentvollen Musik der Roma aus dem Balkan bis zum leidenschaftlichen Flamenco aus Spanien war stilistisch Vielfältiges geboten. Der Geiger und Leiter des Ensembles, Volker Biesenbender, hatte zudem zu jedem Stück eine kleine Anekdote mitgebracht, die er immer mit einem humorvollen Augenzwinkern dem Publikum zwischen den Stücken erzählte.

 
Artikel 23.11.2015

Kulturfestival PiPaPo 2014 – Pinsel, Pauke, Poesie Geltinger Kulturfestspiele in der Kulturbühne Hinterhalt PiPaPo kommt wieder Von Fenny Rosemann Geretsried, 14.7.2014 - Der Kulturverein Isar-Loisach (KIL e.V.) traf sich am vergangenen Sonntag zum Kultur-Stammtisch in Waldmanns Café-Lounge in Geretsried. Im Mittelpunkt stand die Finanzierung der Geltinger Festspiele „PiPaPo – mit Pinsel, Pauke, Poesie“. Das Festival findet in diesem Herbst zum dritten Mal statt. An fünf Tagen, vom 19. bis 23. November wird in der Kulturbühne Hinterhalt ein buntes und vielfältiges Kulturfestival geboten.

 
Artikel 23.11.2015

Traditionelle Vergnügungs-Floßfahrt von Wolfratshausen nach München Gaudifahrt mit alter Tradition Von Andrea Weber Wolfratshausen, 7.7.2014 – Josef Seitner kann zu Recht stolz auf seine Familientradition sein. Die Seitners sind eine von drei Flößerfamilien in Wolfratshausen, die über Generationen – bis ins Jahr 1840 zurückgehend – bis heute die Zunft der Flößer betreiben. Längst sind aus den gefährlichen Gütertransporten von einst, über den Wasserweg von Wolfratshausen nach München und weiter über die Donau nach Wien, Vergnügungsfahrten mit Personenbeförderung geworden. Heute genießt diese einzigartige „Gaudi-Floßfahrt“ internationale Beliebtheit. Auf ihre mehr als 1000-jährige Stadtgeschichte, die mit dieser Zunft einhergeht, ist die Kreisstadt Wolfratshausen besonders stolz und wurde deshalb als internationale Flößerstadt anerkannt. Erste „Gaudi-Fahrt“ an einem christlichen Sonntag Josef Seitner ist ein erfahrener Floßmeister in der vierten Generation. „Den Beruf kann man nur durch jahrelange Praxis erlernen“, erklärt er. Ein Floßmeister wie er, muss viel Verantwortung für seine Fahrgäste tragen, und deshalb die Zeichen der Natur lesen können. Zum Beispiel wie sich Flussströmung verhält, wie sich das Wetter verändert. Er braucht dazu die handwerklichen Kenntnisse für den Bau eines Floßes. Und freilich kenn Josef Seitner auch die jahrhundertalte Tradition in Wolfratshausen im Detail. Die Flößertradition reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Damals wurden in erster Linie Baumaterialien wie Holz, Steine, Kalk aus dem Voralpenland nach München, Freising und Landshut transportiert, die dort für den Städtebau benötigt wurden. Der Wasserweg galt als der schnellste Transportweg. 1910 begannen die ersten Vergnügungsfahrten mit Personenbeförderung. Seitners Großvater, Sebastian Seitner, war einer der ersten Stunde, der so eine „Gaudifahrt“ an einem christlichen Sonntag für den Verein „der giftigen Isartal-Schwammerl“ organisierte. „Der Großvater erzählte, wie sie im Trachtenanzug und langen Kleidern mit der Isartal-Bahn nach Wolfratshausen fuhren und fesch herausgeputzt auf dem Floß Platz nahmen“, erinnert sich Seitner. Seinem Großvater sei es zu verdanken, dass die inzwischen weltbekannten Vergnügungsfahrten von Wolfratshausen bis München bis heute durchgeführt werden können. Denn als mit dem Bau des Walchensee-Kraftwerks zur Stromerzeugung (1924-1928) Floßfahrten für den Gütertransport keine Rolle mehr spielten und den Flößern die Fahrlizenzen entzogen werden sollten, habe er gerichtlich bewirkt, dass die Flößer die Lizenzen für Vergnügungsfahrten weiter behalten durften. Sebastian Seitner war auch maßgeblich am Bau der Mühltaler Schleuse beteiligt. „Es ist die größte Floßrutsche Europas. Auf 350 Meter Länge überwinden die Flöße 18 Meter Höhenunterschied“, erklärt der Enkel. Zünftige Flussfahrt Vom ersten Mai an, legen an den Wochenenden bis zu 14 Flöße der Wolfratshauser Flößereien Josef Seitner, die seines Cousins Franz Seitner und der Familie Angermeier von der Floßlende in der Pupplinger Au oder vom Wolfratshauser Ortsteil Weidach ab. In den Sommer-Monaten Juni und Juli kommen noch sechs bis acht weitere Floßfahrten unter der Woche dazu. Es ist ein Naturerlebnis verbunden mit bayerischer Gemütlichkeit. Bis zu 60 Passagiere passen auf die zusammengebundenen Holzblanken, zusätzlich spielt eine traditionelle Blasmusik an Board oder auf Wunsch auch Jazz- oder Dixieland-Bands. Natürlich darf bei der ganztägigen Fahrt frisches Bier und eine zünftige Brotzeit für die Passagiere nicht fehlen. „Bei uns gibt’s ois, vom Leberkäs, Weißwürscht, Obazt‘n bis zur deftigen Schweinshaxn“, sagt Seitner. Die Fahrt durch die urwüchsige Natur der Isarauen beginnt um 9 Uhr und endet gegen 15:30 in München. Gemütlich treibt das Floß den ruhigen Kanal entlang, mit Geschwindigkeit geht’s die Mühltaler Schleuse hinab. „Da wird’s zünftig“, sagt Seitner, und kurze Zeit später, am berüchtigten Georgenstein, wird‘s auch noch ernst. „Die Isar macht dort eine enge Kurve und die Flößer müssen nah am Felsen vorbei manövrieren.“ Für die Floßfahrten kann man einzelne Plätze buchen, oder als Gruppe ein ganzes Floß für sich alleine mieten. Als internationale Flößerstadt ist Wolfratshausen stolz auf seine Geschichte und zeigt dies auch im Stadtgebiet. So kann man eine Dauerausstellung dazu im Stadtmuseum besuchen oder macht einen Spaziergang in der frischen Luft auf dem Loisachuferweg von der Johannisbrücke bis zum Kastenmühlwehr. Dort ist auf Schautafeln die Stadtgeschichte mit Flößerei beschrieben. Tradition und Brauchtum lebt – ganz wenn alle drei Jahre bei Einbruch der Dämmerung die Loisach zu leuchten beginnt. Am Namenstag des Brückenheiligen und Schutzpatrons der Flößer, Johannes Nepomuk, feiert die Stadt die traditionelle Johannisfloßprozession auf der Loisach. Mehr… http://www.oberland.de/Johannisfloss-Prozession-in-Wo.1032.0.html Und noch ein Tipp: Mit dem Fahrrad entlang der Loisach gibt es noch mehr über die Flößertradition zu erfahren. Mehr dazu lesen Sie in der „Radlzeitreise ins Loisachtal“. Mehr … http://www.oberland.de/Gabriele-Rueth-Entlang-der-L.1026.0.html Informationen der Flößereien: Josef Seitner unter http://www.flossfahrt.de Franz Seitner unter http://www.flossfahren.de Flößerei Angermeier http://www.isarflossfahrten.de

 
Artikel 23.11.2015

Geretsried Geretsrieder Sommerfest mit bayerisch-französischer Eröffnung Von Peter Herrmann Geretsried, 26.6.2014 – Mit einem Standkonzert auf dem Karl-Lederer-Platz und einem Festzug zum Festplatz an der Jahnstraße begann am Freitagabend das Geretsrieder Sommerfest. Die Bürgermeister aus den Partnerstädten Geretsried und Chamalières, Michael Müller und Louis Giscard d’Estaing, zapften die ersten Fässer an.

 
Artikel 23.11.2015

100. Jubiläum Tölzer Kurhaus Bad Tölz feiert! Von Claudia Koestler Bad Tölz, 27.7.2014 - Ein historischer Markstein, der ganz viele Glücksmomente schüren wird: Heuer feiert bekanntlich das Tölzer Kurhaus seinen 100. Geburtstag. Der nostalgische und international renommierte Bau wurde einst am 14. Juni 1914 eröffnet und ist damit das letzte Werk des Architekten Gabriel von Seidl und dessen Bruder Emanuel. Seither verbinden sich in dem Prachtbau Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vor allem kultureller Art auf bemerkenswerte Weise. Klar, dass dieses Jubiläum entsprechend gebührend gefeiert werden muss: Im Juni fand dazu bereits der „erste Tölzer Kocherlball“ statt, der eine außerordentliche Resonanz erfuhr und somit zu einem großen Erfolg wurde. Jetzt aber darf noch einmal weitergefeiert werden im Kurhaus selbst und dem angrenzenden Kurpark. Mit einem großen Festwochenende am 2. und 3. August und der Einweihung der Gabriel-von-Seidl-Büste.

 
Artikel 23.11.2015

Eurasburg 150-Jahr-Feier Eurasburger Schützengesellschaft Von Peter Herrmann Eurasburg, 11.8.2014 – Im Jahr der Thronbesteigung von König Ludwig II. gründete sich am 26. November 1864 die Schützengesellschaft Eurasburg. Die Genehmigung folgte am 16. Dezember des gleichen Jahres durch das königliche Bezirksamt. 150 Jahre später traf sich die Gesellschaft am Sonntag gemeinsam mit dem Patenverein Münsing, den Schützenvereinen aus der Gemeinde und allen anderen Ortsvereinen zunächst vor dem Rathaus, um anschließend auf der benachbarten Wiese beim Noderer einen Festgottesdienst zu feiern.

 
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